Schneckenmühle – Jochen Schmidt

schneckenmühle

(c) Verlag C.H. Beck

Wenn du vierzehn bist, hast du definitiv andere Probleme, als Perestroika, Glasnost und real existierenden Sozialismus. Da geht es um Tischtennis, Skat, den ersten Alkohol und natürlich die schwierige Frage mit den Mädchen. Wenn du noch dazu großes Pech hast, verstehen alle außer dir was vom Tanzen.

Genau so sieht das Leben von Jens aus. Er wohnt mit seiner Familie in der Plattenbausiedlung Berlin-Buch. Es ist der Sommer des Jahres 1989, das Schuljahr ist um, die großen Ferien stehen bevor und für Jens geht es das letzte Mal ins Ferienlager Schneckenmühle.

In einem tagebuchartigen Stil erzählt Jochen Schmidt aus der Perspektive von Jens über eben diesen letzten Sommer der DDR. Es geht hier um die ganz normalen Sorgen der Jugendlichen, aber am Rande eben auch um den zerbröckelnden Staat.
Da verschwinden plötzlich Betreuer, die vorher schon als einen Tick zu alternativ erschienen waren, und es wird zwar nicht explizit gesagt, aber man kann sich leicht denken, dass sie über die nahe tschechische Grenze in Richtung Ungarn unterwegs sein werden. Überhaupt machen die Betreuer einen permanent nervösen Eindruck. Für sie ist der kommende Umbruch selbstverständlich um einiges näher, existenzieller, als für die Halbwüchsigen Schüler.
Für diese geht es mehr um den Sommerferienspaß, man freut sich auf das große Feuer zum Abschluß, oder fürchtet sich eben wie Jens vor der Lagerdisko (ihr kennt das sicher auch – Mädchen links, Jungs rechts, keiner traut sich), denn scheinbar ist er hier der Einzige der nicht tanzen kann. Und da das mit den gleichaltrigen Mädchen sich eher schwierig gestaltet, lässt er sich eben von den jüngeren anhimmeln.
Doch da ist auch noch Peggy, die Exotin, oder ““der Sachse”. Einer ist immer dabei, vom sächsischen Partnerbetrieb. Wegen seiner Sprache bleibt der Sachse Außenseiter.” Denn natürlich wird unter Heranwachsenden auch fleissig gedisst, einen Schwächeren findet man immer, auch im Arbeiter- und Bauerstaat.
Doch wird sich zwischen Jens und Peggy noch etwas wie Freundschaft entwickeln, auch wenn es ihm anfangs peinlich ist, neben der Außenseiterin auch nur im Bus zu sitzen.

Obwohl ich in besagtem Sommer nur halb so alt war, wie Jens, kann ich mich dennoch an viele der Sprüche und Dinge erinnern, die Jochen Schmidt in ‘Schneckenmühle’ wieder aufleben lässt. Etwa die riesigen russischen Militärfahrzeuge (zumindest damals erschienen Sie mir immer riesig), die einen ganz eigenen Abgasgeruch hinter sich herzogen. Schulessen, Deutsche Reichsbahn, Ikarus-Busse und, ja, auch Depeche Mode. Und natürlich der unvermeidliche Einfluss von ‘Drüben’.
Alles in allem ein beeindruckend genaues Portät der Jugend im eingemauerten der beiden deutschen Staaten, wozu sicher auch die Form von Schmidts Prosa beiträgt.
Ich habe es richtig gerne gelesen, da ein Stück meiner Kindheit in diesem Buch steckt. Sicher ist ‘Schneckenmühle’ aber auch ebenso interessant für jeden, der sich ein bisschen für das Thema interessiert.
Außerdem: schlichtes, aber großartiges Cover!

(Für letztere seien auch noch ‘Adam und Evelyn’ von Ingo Schulze und ‘Kinderland’ von Mawil empfohlen, die zur gleichen Zeit und im gleichen Kontext spielen.)

Und noch als Zusatzinfo: ‘Schneckemühle’ ist in diesem Jahr “Ein Buch für die Stadt” in Köln und erscheint in diesem Zusammenhang in einer Sonderausgabe.

Bibliografisches:

ISBN 9783406646980

Erschienen im Verlag C.H.Beck, April 2013
220 Seiten, gebunden

€ 17,95

Schneckenmühle gibt es auch als ebook und  ab September im Taschenbuchformat.

Hier noch der Appetizer von Zehnseiten, die ‘vollständigen’ zehn Seiten gibt es hier: Zehn Seiten aus Schneckenmühle

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Der letzte Polizist – Ben Winters

letzte polizist

(c) Heyne Verlag

‘Wieder ein Hänger!’ denken alle, außer Detective Henry Palace. Ihm kommt die Sache komisch vor, auch wenn es stark nach Selbstmord aussieht. Und das wäre in Zeiten der Apokalypse auch nicht direkt abwegig.

Seit feststeht, das in Kürze der Asteroid 2011GV1, auch Maia genannt, auf der Erde einschlagen wird und nur noch der genaue Ort berechnet werden muss, häufen sich die Selbstmorde. Warum also sollte dieser hier keiner sein? Henry lässt die Sache jedoch nicht los und so macht er sich auf eigene Faust daran, die Sache aufzuklären. Ein Vorhaben, dass sich als nicht gerade einfach herausstellt, denn er ist offensichtlich so ziemlich der Einzige, der noch seiner Arbeit nachgeht. Um ihn herum ist die Gesellschaft längst in Auflösung begriffen. Wer sich nicht erhängt, erschießt oder im Drogenrausch abdriftet, der beschäftigt sich beispielsweise mit Aktmalerei in der Provence, segelt um die Welt oder fährt NASCAR-Rennen. Denn wenn das Ende naht, macht jeder das, was er schon immer mal machen wollte.
Für Henry Palace ist das: Verbrechen aufklären. Denn damit ist sein größter Wunsch in Erfüllung gegangen – er ist ein Detective in der Abteilung Erwachsenenkriminalität. Und das trotz seines jungen Alters und der fehlenden Erfahrung. Der Asteroid macht’s möglich.

Und genau das tut er dann auch, alleine zwischen lauter Verrückten, Depressiven, Jesus-Freaks und langsam abdriftenden Kollegen. Das ist eine ebenso unterhaltsame wie spannende Lektüre und am Ende ist es dann doch nicht so, wie man dachte.
Dieser Krimi, auch wenn er im Prinzip ein klassischer ist (Leiche-> Wer war’s?) hat halt eben das gewisse Etwas. Und das heißt hier: Apokalypse.

‘Der letzte Polizist’ war eher eine Zufallsentdeckung; klang ganz interessant, stand dann aber lange ungelesen im Regal. Zu Unrecht! Umso mehr freute ich mich gerade, als ich entdeckte, dass Mr. Ben Winters sogar noch zwei Fortsetzungen geschrieben hat.

Hell yeah! Apokalypse now!

 

Bibliografisches:

ISBN 9783453534513

Erschienen im Heyne Verlag, Dezember 2013
Aus dem amerikanischen Engllisch übertragen von Peter Robert
Originaltitel: The Last Policeman
349 Seiten, kartoniert

€ 8,99

Auch erhältlich als ebook und in der englischen Originalausgabe. Auf Englisch auch schon zu haben: Countdown City (Pt.2) und World of Trouble (Pt.3).
(Die Links gehen hier mal alle zum ebook, da da wenigstens Bild und Beschreibung eingebunden sind. Gibt’s aber auch auf Papier.)

 

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Hotlist 2014 – die besten Bücher aus unabhängigen Verlagen

il_libraio:

Beim DeutschenBuchPreis gibt es eine ausgewählte Jury, beim Preis der Hotlist auch, aber ein Teil davon bist Du!

Ursprünglich veröffentlicht auf We read Indie:

Dieser Tage spricht die Buchwelt vorwiegend über die Longlist des Deutschen Buchpreises. Das nehmen wir zum Anlass, um euch eine ganz andere Liste zu präsentieren – nämlich die diesjährige Hotlist: die besten Bücher aus unabhängigen Verlagen! Aus über 140 Einsendungen hat ein Kuratorium eine Vorauswahl von dreißig Titeln getroffen, die nun gegeneinander ins Rennen geschickt werden. Am Ende bleiben dann zehn Bücher, die die HOTLIST bilden. Sieben davon werden von der Jury bestimmt, drei hingegen von euch, den Lesern! Wer also seine Stimme noch nicht abgegeben hat, husch husch ins virtuelle Wahllokal – bis Montag kann noch abgestimmt werden. Wie die Hotlist eigentlich entstanden ist, welche Kriterien über die Auswahl entscheiden und wer warum in die Jury berufen wird, erzählt uns außerdem einer der Initiatoren der Hotlist, Axel von Ernst, im Interview.

Original ansehen noch 1.838 Wörter

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LEVEL – Hugh Howey

level

(c) Piper Verlag

Achtung vorab: wenn ihr SILO noch nicht gelesen habt, dann bitte nicht weiterlesen. Ihr macht euch damit einen wesentlichen Teil der Geschichte kaputt, das macht dann nur halb so viel Spass.

Für alle Anderen, die SILO / WOOL (so der Originaltitel) so wie ich regelrecht verschlungen haben, gibt es seit kurzem Neues. Der zweite Band der WOOL-Saga, wie sie inzwischen genannt wird, ist erschienen. Mit SHIFT wird die Geschichte aber erstmal nicht fortgesetzt, sondern wir begeben uns vielmehr in die Vergangenheit.

SOME SECRETS SHOULD REMAIN BURIED

Wie auch schon beim ersten Band, ist LEVEL in der englischen Originalausgabe vorerst als ebook erschienen und auch nicht komplett, sondern ebenso in einzelnen Teilen. Wo das gedruckte Buch dort einfach nur SHIFT heißt, sind die ebooks dem Inhalt folgend in 1st SHIFT, 2nd SHIFT und 3rd SHIFT aufgeteilt.

Wir erfahren jetzt in diesem Buch, wie die Silos geplant wurden, welcher große Plan und welche Personen dahinter stehen und warum das Ganze überhaupt sein musste.
Einer der Architekten ist Donald, eigentlich ins Abgeordnetenhaus gewählt als Repäsentant seiner Wähler, muss er schnell erkennen, dass er dort nur gelandet ist, weil ein Freund der Familie – Thurman, nur ‘the Senator’ genannt – seine Hände im Spiel hatte und auch sonst in Washington als eine Art graue Eminenz über das Schicksal des Landes entscheidet.

So hat Donald zwar offiziell den Repräsentantenposten inne, arbeitet aber in Wirklichkeit ausschließlich für den Senator und entwirft Teile der Silos. Da Donald ein Problem mit geschlossenen Räumen hat, stellt er sich während des Entwurfs die Gebäude immer oberirdisch vor und ist ein ums andere Mal beeindruckt vom Ausmaß der Konstruktion.
Offiziell sind die Silos als Schutzräume und Lagerstätten für ein Nuklearprojekt ausgeschrieben, die nur im Notfall benutzt werden sollen und so fragt sich Donald immer wieder, wozu man ein derartiges Areal mit unterirdischen Schutzräumen von riesigem Ausmaß bestückt, wenn es dann eventuell niemals benutzt werden wird. Schon da kommen ihm erste Zweifel und im Laufe des Buches kommt folglich auch immer mehr ans Licht, was der wahre Beweggrund für eine derartige Unternehmung ist und das im Endeffekt nur einige wenige Personen wirklich bescheid wissen.

Der erste Teil teilt sich in einen während der Planungs- und Bauphase und einen während der namensgebenden ersten Schicht im Silo. Diese Schicht wird abgeleistet von Troy in Silo 1. ‘Troy’ erwacht aus einem Kälteschlaf und tritt seine erste Schicht als Silo-Oberhaupt an. Allerdings kommt er nicht wirklich zurecht mit dem Leben im Silo, dem Eingeschlossensein unter der Erde und er beginnt mit Nachforschungen über die Vergangenheit.

Im zweiten Teil wird ‘Troy’ wieder zu einer Schicht aufgetaut, denn es gibt Probleme in einem der anderen Silos und da er auf diesem Gebiet aus der ersten Schicht schon Erfahrung hat, benötigt man seine Hilfe. Die Probleme, um die es hier geht, kennen wir schon ansatzweise aus SILO. Es ist der viel erwähnte große Aufstand. So ist denn hier in Teil zwei der zweite Erzählstrang auch in eben jenem Silo angesiedelt, in dem später Holston und Juliette leben werden und wir begleiten einen jungen Mann und seine Freunde auf dem Weg zum Aufstand.
Außerdem verfolgt ‘Troy’ seine Nachforschungen weiter und kommt einem Komplott gegen ihn auf die Spur.

Zwischen Teil zwei und drei ist ein größerer zeitlicher Abstand, etwa 100 Jahre. Es hat sich seit der letzten Schicht so einiges verändert, ob zum Guten oder Schlechten, lasse ich hier mal offen. Wieder tritt ‘Troy’ eine Schicht an. Eigenartigerweise wird er plötzlich von allen als Thurman bezeichnet. Eine einfache Verwechslung, oder steckt mehr dahinter?
Der zweite Erzählstrang bringt uns einen Bekannten aus SILO zurück – wir erfahren hier die Geschichte von Solo und wie es dazu kam, dass er allein in seinem Silo lebt.

Jetzt hab ich euch den Inhalt kurz angerissen, aber wie schon in SILO steckt auch hier der Text voller kleiner sympathischer Details, die das Buch so unglaublich spannend machen. Wir erfahren, wer die planenden und ausführenden Köpfe hinter diesem Projekt sind, weshalb jetzt die Menschen in den Silos leben, warum und wie sich Silo 1 von den anderen Silos unterscheidet, sowie was es mit der Außenwelt auf sich hat und warum es dort kein Leben mehr gibt und keines bestehen kann.

Wenn ihr SILO mochtet, dann empfehle ich euch dringend dieses Buch. Aber wem sag ich das eigentlich, ihr wisst ja selbst am besten, wie spannend schon der erste Teil geschrieben ist. LEVEL ist ebenso spannend wie intelligent und detailreich geschrieben. Die WOOL-Saga ist definitv das beste was ich an Science Fiction in den letzten Jahren gelesen habe.
Also schnell lesen, denn den dritten und letzten Teil DUST, in dem es um das Ende der Silos geht, gibt es zumindest auf Englisch auch schon längst.
Und wenn ihr noch nicht genug habt: In der kurzen Zeit der Erfolgsgeschichte der WOOL-Saga, hat sich schon ein ganzes Potpourri von Fan-Fiction entwickelt. Näheres dazu hier: Meet the Woolwrights.

Bibliografisches:

ISBN 9783492056472

Erschienen im Piper Verlag, August 2014
Aus dem Englischen übertragen von Gaby Wurster
Originaltitel: SHIFT
432 Seiten, gebunden

€ 19,99

Auch erhältlich als ebook, als Hörbuch und in der englischen Originalausgabe.

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Die globale Überwachung – Glenn Greenwald

überwachung

(c) Droemer Knaur

Jetzt kommt’s dicke: Dieses Buch ist zweifellos eines der wichtigsten Bücher unserer Zeit. Eines das uns alle angeht. Es ist das Buch, in dem Glenn Greenwald die Geschichte der Snowden-Veröffentlichung beschreibt und uns allen vor Augen führt, wie gläsern wir tatsächlich sind und wie antidemokratisch und gefährlich diese Instrumente tatsächlich sind. Schon zu Beginn des Buches heißt es:

‘Widerstand gegen staatliche Eingriffe in die Privatspäre war einer der Hauptfaktoren für die Gründung der Vereinigten Staaten, denn die amerikanischen Kolonisten wehrten sich gegen Gesetze, die britischen Beamten willkürliche Hausdurchsuchungen ermöglichten’

Angesichts der Enthüllungen kann man jetzt darüber nachdenken, was dies für das ‘Land of the free’ bedeutet.

Die ersten beiden Teile beschreiben die Kontaktaufnahme Edward Snowdens mit Greenwald und das zögerliche Herantasten aneinander bis es schließlich zum ersten Interview kommt. Das liest sich wie ein guter Thriller, immer wieder muss man sich in Erinnerung rufen, dass dies reale Ereignisse sind und nicht aus der Feder eines Romanciers entsprungene Fiktion.

Es folgen dann jede Menge Daten und Erläuterungen über die Sammelwut der NSA, ihre Zusammenarbeit mit den großen Internetkonzernen und die mehr als mangelhafte Kontrolle dieser Institutionen. Über Falschaussagen von Kongressabgeordneten und Verantwortlichen, sowie über die Zusammenarbeit mit anderen Nationen, bei denen jedoch Freund nicht gleich Freund ist.

Die verschiedenen Programme werden vorgestellt und es finden sich zahlreiche Dokumente und Statistiken zu ihrem gesamten Ausmaß. Das klingt jetzt vielleicht nach einem trockenen Tabellenbuch, ist es allerdings keineswegs. Mit offenem Mund liest man über eine beispiellose, man möchte fast sagen Komplettüberwachung des Planeten, die weit weit über das hinaus geht, was sich George Orwell vor 66 Jahren vorstellen konnte.

Nachdem man sich durch das Kapitel ‘Alles sammeln’ gearbeitet hat und man den Mund langsam wieder zu bekommt (oder direkt atemlos weiter liest), bietet uns Glenn Greenwald noch eine Analyse der Gefahren der Massenüberwachung und im letzten Kapitel geht er auf die Vierte Gewalt ein, die Medien, denen es eigentlich zukäme, investigativ zu arbeiten und Missstände offenzulegen, die den Machthabern allerdings viel zu oft einfach nach dem Munde reden.

‘Man braucht keine verfassungmäßig garantierte Pressefreiheit, damit Journalisten Politiker unterstützen, bestärken und glorifizieren können. Die Verankerung der Pressefreiheit war notwendig, damit Journalisen das Gegenteil tun können.’

Einer der größten Skandale des noch so jungen Jahrhunderts, der leider immer noch überall kleingeredet wird. Laut Edward Snowden, einem Mann, der sein bisheriges Leben dafür aufgegeben hat, der Welt diese Dinge zu offenbaren und der dafür kriminalisiert wird und zum Verräter gestempelt wird, ist das Schlimmste was passieren kann, das alles so weiter geht, wie bisher. In einem Gespräch mit dem Whistleblower Dan Ellsberg im Rahmen von #xhope, verglich dieser Snowdens Schritt mit dem einer Rosa Parks.

Ich sage nur: Respekt! Danke! Und: lest dieses Buch!

Bibliografisches:

ISBN 9783426276358

Erschienen im Verlag Droemer Knaur, Mai 2014
Aus dem Englischen übertragen von Thomas Wollermann, Maria Zybak, Robert A. Weiß und Gabriele Gockel
Originaltitel: No Place to Hide: Edward Snowden, the NSA, and the U. S. Surveillance State
365 Seiten, gebunden

€ 19,99

Auch erhältlich als ebook und in der englischen Originalausgabe, und die natürlich auch als ebook.

Hier noch das Video, um das es auch im Buch geht:

Kategorien: Nordamerikanische Literatur, Politik, Sachbuch, Thriller | Schlagwörter: , , , , , , , | 4 Kommentare

Drohnenland – Tom Hillenbrand

drohnenland

(c) Kiepenheuer & Witsch

Drohnenland is round the corner! Momentan gibt es so einige Titel auf dem Buchmarkt, die sich mit der nicht allzu weit entfernten Zukunft beschäftigen und aktuelle technische und politische Entwicklungen aufgreifen, mit Fiktion anreichern und daraus überaus spannende Unterhaltung machen. Tom Hillenbrands ‘Drohnenland’ ist eines dieser Bücher.

Aufgebaut wie ein klassischer Krimi, mit einer Leiche auf einem Feld und einem etwas kauzigen Komissar, der sich Lakritzstangen kauend an die Ermittlungen macht, steckt doch einiges mehr in diesem Krimi. Denn es ist weniger der Plott, der hier hervor sticht, sondern vielmehr die Atmosphäre eines abgeriegelten Europa, in dem jeder immer und überall überwacht wird. Durch den Einsatz von unzähligen Drohnen wird dies ermöglicht, und wer bei Drohnen jetzt an unbemannte Hightechwaffen denkt, liegt nur bedingt richtig, denn hier gibt es Drohnen in jedweder Größe und Form, je nach ihrer Aufgabe.

Doch nicht nur die Überwachung à la Orwell, die ja in weiten Zügen schon heute stattfindet und weiter ausgebaut wird, beschreibt Hillenbrand hier äußerst plastisch, auch auf politischer Ebene greift er viele heutige Tendenzen auf und führt sie konsequent weiter. So sind die Norditaliener Teil der Union, wobei der Süden außerhalb der Zone liegt, eine Tendenz die schon heute, zumindest aus ökonomischer Sicht fast Realität ist. Die Briten planen den Austritt, ein Schritt mit dem Cameron in bester Kindergartenmanier auch aktuell gedroht hat – ich mag Juncker nicht, dann spiel ich lieber gar nicht mehr mit.
In Nordafrika führte die fiktive zukünftige EU Solarkriege, was nur schlüßig erscheint bei Projekten wie Desertec, das hauptsächlich von europäischen Konzernen lanciert wird, aber in der Sahara entstehen sollen.

Und natürlich wird in dieser rosigen Zukunft jedes technisch verfügbare Mittel genutzt, zu guten wie zu fragwürdigen Zwecken, denn was möglich ist, wird auch getan. So auch die prädiktive Verbrechensbekämpfung, ganz ähnlich dem, was uns per Hollywood-Actionkino in Minority Report gezeigt wurde.

Auf der Krimiebene spinnt sich die Geschichte solide voran, im Endeffekt geht es (wie immer und überall ;-) ) um Macht und Geld.
Gute Krimiunterhaltung in ungewöhlich reizvollem Umfeld! Es muss ja nicht immer die französische Provinz sein.

Die Idee zur Lektüre kam übrigens im Zuge eines Twitteraustauschs über Zero von Marc Elsberg (ein anderer dieser fiktional/realen Romane) mit dem Kaffeehaussitzer Uwe, der Krimimimi und der Papierflüstererin Simone. Wer Lust hat, kann sich gerne unserer paranoiden Diskussionsrunde auf Facebook anschließen: Schöne, neue paranoide Welt. Willkommen in Paranoia!

Bibliografisches:

ISBN 9783462046625

Erschienen im Verlag Kiepenheuer & Witsch, Mai 2014
422 Seiten, kartoniert

€ 9,99

Digitales Lesen möglich mit dem ebook im epub-Format. Auf die Ohren gibt’s per CD von Uwe Teschner.

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Crime writer Sheila Bugler about Sam Hawken’s novel LA FRONTERA

il_libraio:

since my review is still missing here…

Ursprünglich veröffentlicht auf Betimes Books:

La Frontera is a heart-breaking novel of corruption, broken dreams and the indominatable power of the human spirit.
Set in the harsh, desert landscape of the borderland between Texas and Mexico, the novel is, at its heart, an exploration of the socio-economic conditions that force millions of people to enter the US illegally in search of a better life.
We follow the story of three characters: Texas Ranger, Ana Torres spends her days patrolling the border in an attempt to stop people coming through illegally; Luis Gonzalez lives on the Mexican side of the border and offers help and advice to those poor souls trying to get across to the other side; and Marisola Herrara from El Salvador, who has spent her life dreaming of a way out of the deadening poverty of the small mountain village where she lives.
With exquisite skill, Hawken brings us deep into the life…

Original ansehen noch 120 Wörter

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Eine Nautische Fabel – Marine Blandin

(c) Carlsen

Irgendwie haben wir es ja schon immer geahnt: die Hölle ist ein riesiges Spaßbad! Den Satz könnt ihr jetzt vor und zurück lesen, das macht es auch nicht besser.

Um genau dieses Spaßbad geht es auch in der Fabel von Marine Blandin. Doch halt, nicht etwa jedes x-beliebige Spaßbad, das wäre ja langweilig. Damit das Ganze ein bisschen Biss bekommt, wurde dieses hier auf ziemlich freiem Feld just über einem Haustier-Friedhof erbaut. Genau! Als belesener, oder befernsehter Mensch ruft es da lauthals: Friedhof der Kuscheltiere! (Manch einer summt vielleicht auch das passende Ramones-Lied ;-) )

Alles beginnt auf diesem Friedhof, wir sehen ein junges Mädchen (merkt euch das schon mal), die hier ihr verstorbenes Häschen besucht und ihm eine Möhre bringt, denn auch tote Häschen wollen gefüttert sein. Die Gräber von Bombolbee, Ketchup und Co. sehen auch nicht mehr gerade frisch aus, woran wir sehen, dass der Friedhof schon eine ganze Weile dort angesiedelt ist.
Das Mädchen nun bringt ihrem Matz ein Möhrchen und beichtet ihm gleichzeitig den anstehenden Plan, dass auf dem Gelände ein Schwimmbad gebaut werden soll.

matz

(c) Carlsen

Und du blätterst um und zack! rauschen da die Leute die Rutschen runter und ein gestresster Bademeister ist auf dem Weg zu seinem Kollegen, der zufälligerweise ebenfalls Matz heißt, um ihn zu überreden, mit zum Wasserballspiel zu gehen, damit er nicht allein mit dem Kollegen Gabor hin muss. Doch Matz hat andere Pläne: er wird sich heute die Alte schnappen, die immer ihre Möhrchen in die Becken wirft (ihr erinnert euch..).

Klingt alles noch ganz harmlos? Jetzt geht’s aber auch erst los: die üppige Bepflanzung beginnt ein Eigenleben zu führen, es verschwinden Leute in der Vegetation, es wird ein Wal gesichtet und die drei Damen vom Jacuzzi-Orakel stellen scheinbar unmögliche Aufgaben: sie möchten den verschollenen Schlüssel vom Boden des bodenlosen Schachtes geholt bekommen. Und plötzlich stellt auch noch eine die unerhörte Frage: Wo ist der Ausgang?

Nebenbei gibt es Wasserballett, Wasserballspiele, haufenweise vor sich hin treibende Kinder mit Schwimmflügeln und sowieso jede Menge Wasserspaß, wie es sich für ein Spaßbad gehört. Ach ja, und natürlich Haustiergeister.

rücken

(c) Carlsen

Und da es ja schon der Titel verrät: natürlich gibt es auch viele Parabeln auf die Welt. Ist die Spaßgesellschaft sich selbst genug, oder ist der Spaß irgendwann vorbei? Kann man wirklich im Schwimmbad Möhren anbauen? Wie sieht es auf dem Boden eines bodenlosen Schachtes aus? Ist Gott ein Wal?

Nach der Lektüre musste ich an Sartres ‘Geschlossene Gesellschaft’ denken, aber auch an Kant. Und sicher entdeckt man bei jedem neuen Lesen wieder andere philosophische Anspielungen und immer neue Ebenen.

Dringende Leseempfehlung! Folgt der Karotte, oder wahlweise dem weißen Kaninchen…

P.S. Wenn ihr dem untenstehenden Link zur Mayerschen-Seite (ISBN) oder dem zur Carlsen-Seite folgt, gibt es dort die ersten Seiten als Leseprobe.

 

 

Bibliografisches:

ISBN 9783551757531

Erschienen im Carlsen Verlag, Mai 2014
Aus dem Französischen übertragen von Ulrich Pröfrock
Originaltitel: Fables Nautiques
142 Seiten, gebunden

€ 17,90

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Eine kleine Meinungsauswertung

il_libraio:

Und hier kommt jetzt das Ergebnis der kleinen Krimi-Umfrage, tada!!:

Ursprünglich veröffentlicht auf My Crime Time:

(c) pixabay.com/PublicDomainPictures

(c) pixabay.com/PublicDomainPictures

Vergangene Woche habe ich euch zehn Fragen zum Krimileseverhalten und zum Krimikonsum gestellt. Ich hatte die Auswertung fast schon komplett getippt, bin auf eine falsche Taste gekommen (ich hocke hier gerade an einem alltagsfremden Rechner) – und habe den Text aus Versehen gelöscht. Das ist aber gar nicht so schlimm (obwohl ich mich natürlich schon mächtig geärgert habe), denn Zahlen herunter zu rattern, ist eigentlich eh nicht mein Ding. Wer die genauen Ergebnisse nachlesen möchte, kann das im Originalbeitrag machen. Bitte einfach bei jeder Frage auf “View Results” klicken.

Ein paar Fakten fasse ich dann aber natürlich doch zusammen. Zum einen sind die Netzaktiven Krimileser weiblich. 79 Prozent der Teilnehmer waren Frauen. Das Alter war bunt gemischt, wobei die 31- bis 40-Jährigen mit 31 Prozent die Nase vorn hatten. Die meisten Leute (26 Prozent) lesen bis zu zehn Krimi in einem Jahr. Soviel zum Rahmen. Wie sieht das…

Original ansehen noch 343 Wörter

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Iman – Ryad Assani-Razaki

iman

Verlag Klaus Wagenbach

Je weiter man dem Ende des Buches entgegen kommt, desto öfter möchte man die Protagonisten am Kragen packen und kräftig durchschütteln. Ist das gut? Ich glaub schon, denn ‘Iman’ ist definitiv kein Buch, dass man einfach liest, wegstellt und vergisst.
Und die drei Hauptfiguren haben auch einigen Grund, nicht mehr ganz klar zu sehen, das ein oder andere Problem mit der Welt zu haben.

Da ist als erstes Toumani, der von seinen Eltern für umgerechnet 23€ verkauft wird, an eine Dame, die ihn dann weiter vermittelt als Arbeitskraft – eine wegweisende Station wird der Dienst bei Monsieur Bia sein, einem Alkoholiker und Frauenverzehrer, launisch, gewalttätig und unberechenbar ist dieser Monsieur Bia. Und so ist es auch kein Wunder, dass Bia Toumani fast totschlägt, über einer Kleinigkeit – einen kleinen Plastikohrring, den Toumani geschenkt bekommen hat von Alissa. Alissa ist das Mädchen, zu dem Toumani bei seinem kurzen Aufenthalt bei der Vermittlerin ein Band geknüpft hat, dass sie bis zum Ende aneinander bindet und das auch ihrer beider Verhängnis sein soll.
Halb tot wird Toumani von Bia in der Kanalisation ‘entsorgt’, wo er liegt, lange lange Stunden und in den ‘Himmel’ starrt und nur noch wartet, dass es vorbei ist, während Ratten an seinem verletzten Bein nagen. Doch dann tauchen Kinder auf auf dem Platz über dem Schacht und Iman und Imans Hand, die ihn ans Licht zieht, ihn rettet und ihm das Leben neu schenkt. Und wie Toumani über den Ohrring mit Alissa verbunden ist, ist er nun mit Iman verbunden, seinem Retter.

Iman päppelt den Verletzten Toumani wieder auf und zieht so das Band zwischen ihnen immer enger. Die beiden entwickeln sich zu untrennbaren Freunden. Bis Alissa wieder auftaucht. Und das ist der Anfang vom Ende.

Aus wechselnden Perspektiven erzählt Ryad hier eine Geschichte von einem gebeutelten Afrika, in dem nach wie vor die Hautfarbe eine ungemein wichtige Rolle spielt und das nach wie vor vom Kolonialismus geprägt ist.
Eine Geschichte aus den Slums, die vom täglichen Kampf um das Überleben berichtet. Einer Welt zwischen Bandenkriminalität, Dreck und Schmutz, Armut. Und doch blitzen immer wieder kleine Sonnenflecken in diesem düsteren Szenario auf, die jedoch immer weniger werden, je weiter das Buch voranschreitet.

Denn alle sind gefangene in diesem Buch: Gefangen in Konventionen die Mutter Imans, nach ihrer großen Rebellion gegen alles und jeden, geht es ihr jetzt nur um ein Leben nach Schema F, Mann und Kind, Arbeit und Haus; Konformismus ist die Rettung. Auch wenn das bedeutet, den Sohn zu verstoßen, der in dieser Familie als Mischling und Sohn eines anderen Vaters der ewige Fremdkörper ist.
Gefangen in seiner Sehnsucht ist Iman, die Sehnsucht nach der Ferne, dem Paradies Europa, der heilen Welt seines Vaters, von der er sich Anerkennung erhofft, ein  besseres Leben, in dem er dazu gehört und nicht immer nur der verstoßene Sohne einer Affäre ist.
Gefangen im Kampf um Liebe und Anerkennung Toumani, als einbeiniger Krüppel ist er automatisch der Aussätzige, mit dem man sich nur aus Mitleid abgibt.Gefangen zwischen zwei Männern Alissa. Ihre ganze Liebe gehörte Toumani, doch der verstößt sie, da er die Liebe nicht kann, nie gelernt hat, sie missdeutet und ins Gegenteil verkehrt. Und ihre dann aufkeimende Liebe zu Iman ist der Todesstoß für alle drei.

Doch immer wieder glaubt man, dass es jetzt endlich soweit ist und sich zum Guten wenden wird. Und doch wird man immer wieder enttäuscht – und möchte sie rütteln und schütteln. Denn das Glück liegt Ihnen doch fast zu Füßen. Nur leider ergreifen sie es nicht, sondern laufen darüber hinweg.

‘Iman’ hat mich berührt, mich involviert, mich mitgerissen und genau das ist doch immer ein Zeichen von guter Literatur. Nicht der aalglatte Konsum, sondern das Sperrige, Aneckende, dass einen zu Reaktionen und Gedankenströmen anregt.
Danke für dieses Buch Ryad, und danke für dieses Buch an den Verlag Klaus Wagenbach.

Bibliografisches:

ISBN 9783803132543

Erschienen im Verlag Klaus Wagenbach, Januar 2014
Aus dem Französischen übertragen von Sonja Finck
Originaltitel: La main d’Iman
315 Seiten gebunden

€ 22,90

Auch erhältlich als ebook.

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