Pink Hotel – Anna Stothard

Copyright Diogenes Verlag

Ein Mädchen fliegt zur Beerdigung seiner Mutter – von London nach Los Angeles. Diese hat sie eigentlich nie gekannt; als das Mädchen drei Jahre alt war ist die Mutter verschwunden. Diese war damals 17, so wie das Mädchen jetzt. Eigentlich wäre das Ganze dem Mädchen auch egal gewesen, doch wieso wollte ihr Vater ihr den Tod der Mutter verheimlichen?
Also Kreditkarte der Stiefmutter geklaut und auf nach L.A.

Zur Beerdigung kommt sie natürlich zu spät, landet aber auf der Totenwache im ‚Pink Hotel‘, die eher einer Mischung aus Drogenparty und Orgie ähnelt. Ist das die Welt, in der ihre Mutter gelebt hat?
Aus dem Zimmer der Mutter, in das sie sich geschlichen hatte und in dem plötzlich ein zugedröhnter und total betrunkener Typ auftaucht, klaut sie einen Koffer mit Klamotten, Papieren und Briefen.

In der Folge lernt sie David kennen, einen etwas verschrobenen Fotografen und der zugedröhnte Typ aus dem Pink Hotel stellt sich als Ehemann der Mutter heraus und möchte unbedingt den Koffer zurück.

Das Mädchen wandelt in L.A. auf den Spuren ihrer Mutter und lernt so immer mehr über sie, wobei daraus aber nie mehr als nur ein wages Bild wird. Da können ihr auch Ex-Männer und Freunde nicht helfen, die sie nach und nach anhand der Indizen im Koffer aufspürt.

Anna Stothard hat mit diesem Roman ein ausdrucksstarkes sympathisches Debüt geschrieben, welches zu lesen wirklich viel Spaß macht. (Als Anschlußlektüre empfehle ich dann ‚Strahlend schöner Morgen‚ von James Frey)

Bibliografisches:

EAN 9783257300079

Erschienen im Diogenes Verlag August 2012
354 Seiten, Klappenbroschur
Aus dem Englischen übersetzt von Hans M. Herzog und Astrid Arz
Originaltitel: Pink Hotel

€ 14,90

Auch erhältlich als eBook und in der englischen Originalfassung.

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Kategorien: Belletristik, Englische Literatur, Nordamerikanische Literatur | Schlagwörter: , , , , , | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „Pink Hotel – Anna Stothard

  1. Danke für diese schönen Eindrücke. 🙂 ich habe das Buch auch gerne gelesen, auch wenn es stellenweise logisch nicht unbedingt kohärent ist und etwas konstruiert wirkt. Dennoch eine schöne Lektüre!

    • Auf jeden Fall kurzweilig und man (ich) wollte auch immer wissen, wie es dann weitergeht. Lektüre abbrechen war nicht – mach ich aber generell fast nie. 😉

      • Abbrechen tue ich eigentlich generell auch fast nie, ich kann mich kaum an ein abgebrochenes Buch in den letzten Jahren erinnern. Irgendwie habe ich dann doch immer die Hoffnung, es könnte noch besser werden …

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