Anderes

Ebook-Reader verschenken für einen guten Zweck

Es ist Dezember und manche Menschen haben nette Arbeitgeber, die eine kleines Jahresenddankeschön dem normalen Gehalt hinzu geben.
Da das nicht jedem vergönnt ist, nicht mal jeder ein normales Gehalt bekommt und viele nicht mal das Nötigste zum Leben haben, fällt manch einem ein, dass er ja vielleicht was spenden könnte. Gerade am Jahresende. Ich zähle mich jetzt mal dazu.

Gestern erwachte ich dazu noch mit dem Gedanken, das man das Nützliche ja vielleicht mit dem angenehmen verbinden könnte.
Seit einiger Zeit liegt nun hier bei mir ein ungenutzter eReader rum (ein fabrikneues, originalverpacktes Pocketbook Touch Lux), den ich aber nicht einfach so verkaufen wollte, da ich ihn auch geschenkt bekommen habe.
Jetzt dann aber doch, er soll verkauft werden (so ihn denn jemand haben will), allerdings nicht einfach so – sondern: der komplette Erlös wird dann direkt als Spende weitergereicht.

Solltet ihr also schon daran gedacht haben, jemandem einen Reader zu schenken, so könntet ihr das auf diesem Wege mit einer guten Tat verbinden.

Bisher ist das ganze nur eine Idee. Was haltet ihr davon? Gibt es eventuell schon Interessenten? Und wohin soll die Spende gehen?
Auch zur Umsetzung habe ich mir noch keine richtigen Gedanken gemacht. Ebay-Auktion, Blog-Auktion und jeder schmeißt hier einfach sein gebot in die Kommentare… Keine Ahnung. Das also erstmal zum Anfühlen und Meinung einholen.

3, 2, 1 – es darf kommentiert werden:

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Rettet die Bücher

Hier kommt es, das apokalyptische Blog-Stöckchen. Hervorgegangen aus einem anderen Blog-Stöckchen und erdacht von texte&bilder.

Worum geht’s?

Wenn du drei Bücher vor der Apokalypse, die alle anderen Bücher auf dem Planeten zerstört, retten könntest – welche wären es?

„Die Frage streift ein weites Feld. Und genau so sollte sie verstanden werden: Möglichst frei und weitläufig. Ich stelle mir vor, eine kleine Aktion zu starten, bei der Blogger genau diese Frage beantworten und die drei Bücher nennen, die sie vor dem Untergang retten würden. Danach sind jeweils zwei weitere Blogger – also zwei weitere Buchretter – zu nominieren.

Das Wichtigste dabei ist natürlich das Warum: Warum sind es genau diese drei und nicht andere? Die Entscheidung ist keine leichte. Daher sollte man sich beschränken – sagen wir auf eine Begründung in nicht mehr als 140 Zeichen pro Buch.“

Soweit also die nicht ganz einfache Aufgabe, die aber neben texte&bilder und sätze&schätze, im Rahmen des anderen Blogstöckchens, auch schon in Normans notizheften und Tillmans 54books, sowie bei einer Tasse Kaffee vom Kaffeehaussitzer beantwortet wurden.

Also schnell, bevor die Apokalypse über uns hereinbricht und wir keine Zeit mehr haben, die Bücher auswendig zu lernen. Denn das wird wohl die einzige Rettung sein: wie in Bradburys Fahrenheit 451 die Bücher im Kopf zu retten, nur das hier nicht jeder eins ist, sondern gleich drei.

1. Joseph Roth – Hiob Ein wichtiges Buch in meinem Leben, das mich auch ein Stück weit zu dem gemacht hat, der ich heute bin. Das ist Grund genug.

2. Michael Ende – Die unendliche Geschichte Ein Buch über die Macht der Fantasie. Und Fantasie wird es nach der Apokalypse mehr als alles andere brauchen.

3. Friedrich Dürrenmatt – Die Physiker Genie und Wahnsinn sind zwei Seiten der selben Medaille!? Und Fortschritt ist auch der Weg auf das Ende zu. Darum Dürrenmatt.

Jetzt würden mich die drei apokalypseüberlebenden Bücher der lesenlebenlachenden Stefanie und der papierflüsternden Simone interessieren. Wir sind gespannt!

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#ichmöchteunbedingtlesen

Da hat man das eine Blogstöckchen gerade im hohen Bogen weitergeworfen, kommt schon das nächste angeflogen. Auf selbigem Wege übrigens. Da es sich diesmal aber um ein sehr formschönes, ja geradezu handerotisches handelt, sei es mal eben schnell pfleglich behandelt.

Diesmal geht es um #ichmöchteunbedingtlesen. Eine Aufgabenstellung, bei der der Buchhändler schon mal in Haareraufen und hysterische Lachanfälle ausbrechen kann, wächst doch der SuB berufsbedingt nahezu täglich.
Sei’s drum, hier fünf Bücher, die ganz bestimmt als nächstes gelesen werden (wenn nichts dazwischen kommt *schluck*), vielleicht landet ja auch das eine oder andere damit auf eurer Wunschliste.

Vorab noch die Regeln (ohne geht’s nicht 😉 ):

Zähle 5 Bücher auf, die ganz oben auf deiner Wunschliste stehen,
die aber KEINE Fortsetzungen von Büchern sind,
die du schon gelesen hast – sie sollen also völlig neu für dich sein.
Danach tagge 8 weitere Blogger und informiere diese darüber.

Und schon geht’s los:

soutine

Büchergilde Gutenberg

1. Mein letzter Büchergilden-Einkauf, den ich leider per Internet tätigen musste, und der in der Folge eine längere Odyssee auf sich nahm und ungefähr einen Monat nach Bestellung bei mir eintraf. Endlich da, steht er jetzt dann auch oben auf meiner Liste.

Kurz zum Inhalt (aufgrund mangelnder Lektüre natürlich nur der Klappentext):

Chaim Soutine, der weißrussisch-jüdische Maler und Zeitgenosse von Chagall, Modigliani und Picasso, fährt am 6. August 1943 in einem Leichenwagen versteckt von der Stadt Chinon an der Loire ins besetzte Paris. Die Operation seines Magengeschwürs ist unaufschiebbar, aber die Fahrt dauert aufgrund der Umwege – um die Kontrollposten der Besatzungsmacht zu meiden viel zu lange, nämlich 24 Stunden. In einem Strom bizarrer Bilder, die der verfolgte Maler im zeitweiligen Morphin-Delirium vor sich auftauchen sieht, erzählt der Roman halb historisch, halb fiktiv Episoden aus Soutines Kindheit in Smilowitschi bei Minsk, die ersten Malversuche in Wilna, den beharrlichen Traum von Paris, der Welthauptstadt der Malerei. Er beschwört die unwahrscheinliche Freundschaft mit Modigliani, den plötzlichen Erfolg und das Ende der goldenen Pariser Jahre. Der Maler, der an die Macht der Milch als einziges Heilmittel glaubt, fährt aber auch in ein „weißes Paradies“, eine Mischung von Klinik und Gefängnis, in der es zu merkwürdigen Begegnungen und Ereignissen kommt. Ein mysteriöser „Gott in Weiß“ erklärt ihn für geheilt, verbietet ihm aber das Malen. Doch in einem Paradies ohne Malerei ist dem Künstler nicht zu helfen. Er beginnt heimlich wieder zu malen und ist bereit, dafür den geforderten Preis zu zahlen…

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lafrontera

Betimes Books

2. Das neue Buch von Sam Hawken, endlich möchte ich fast sagen (im Herbst kommt übrigens wieder eins). Wie schon in ‚Die toten Frauen von Juárez‚ und ‚Tequila Sunset‚ nimmt uns Sam Hawken mit in die Grenzregion USA/Mexiko, eine Region in die unglaubliche Mengen Geld fließen, um den armen Süden vom reichen Norden abzugrenzen. Es wird versucht, die Grenze komplett dicht zu machen, das sieht dann so ähnlich aus wie in Israel, oder damals zwischen den zwei deutschen Staaten. Einen kleinen Einblick gibt es hier: Frontera EEUU-Mexico. Sicher wieder border-noir vom Feinsten.

Doch zum Buch:

In La Frontera, Sam Hawken illuminates the darkest sides of the illegal migration issue, the cost in human life and dignity for the border crossers and the thin line of defenders who stand against the tide on the American side.

Ana Torres is a Texas Ranger assigned to a dusty outpost to protect the border. When she discovers the body of a dead crosser, the stage is set for an investigation and a confrontation in the nighttime desert.

Luis González lives on the Mexican side, helping those who seek a better life in the north while looking for peace in his own way.

Marisol Herrera, a border crosser, braves hardship and dangers on her journey from the high mountains of El Salvador to the sun-blasted flats of the Mexico/Texas border. She is alone, chasing a dream, but threatened by the realities of la frontera.

The stories of these three will intersect in the badlands of Texas. There will be death and pain and prices paid along the banks of the Rio Grande. (Betimes Books)

Auf der Verlagsseite gibt es auch eine Leseprobe.

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thefree

Faber & Faber

3. Noch ein Buch auf das ich mich sehr freue, da ich den Autor sehr schätze: The Free von Willy Vlautin. Vlautin macht nicht nur tolle Musik mit seiner Band Richmond Fontaine, im gleichen Stile sind auch seine Bücher verfasst. Stille aber intensive Prosa vom Feinsten, oder wie da auf dem Cover geblurbt wird: „How good is contemporary U.S. fiction? This good; catch-your-breath-good!“
(Auf den Autor bin ich eher zufällig gestoßen, als mich Freunde in Faenza mit zum Konzert von Richmond Fontaine nahmen und er da neben den CD’s auch sein erstes Buch verkaufte.)

Willy Vlautin’s stunning fourth novel opens with Leroy, a young, wounded, Iraq veteran, waking to a rare moment of clarity, his senses flooded with the beauty of remembering who he is but the pain of realising it won’t last. When his attempt to end his half-life fails, he is taken to the local hospital where he is looked after by a nurse called Pauline, and visited by Freddie, the night-watchman from his group home for disabled men.

As the stories of these wounded characters circle and cross each other, we come to learn more of their lives. The father who caused Pauline’s mother to abandon them both, and who Pauline loves and loathes in equal measure, the daughters with whom Freddie yearns to be reunited and, in a mysterious and frightening adventure story, the girlfriend Leroy dreams of protecting. (Faber & Faber London).

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grossekrieg

Rowohlt Berlin

4. Öfter mal ein Sachbuch! Da ich gerade Clarks ‚Die Schlafwandler‘ lese, folgt daraus dann chronologischerweise die Lektüre dieses, im Umfang dem Clark in nichts nachstehende, Dicke Buch.
Da es in verschiedenen Besprechungen schon gelobt wurde, fiel mir die Entscheidung nicht allzu schwer. Worum es geht, ist ja ersichtlich. Ich bin gespannt. Vorher aber ja halt noch der Clark. Uffa.

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Der_salzige_Fluss

Avant Verlag


5.
Das fünfte Buch ist aus der Sparte der bildlichen Romane: ‚Der salzige Fluss‚ von Jan Bauer

Nach einer schwierigen Trennung findet sich Jan Bauer in der australischen Wüste wieder, auf der Suche nach sich selbst. Er will den „Lhere pirnte“ – den salzigen Fluss – entlangwandern. 450 Kilometer durch das unwirtliche, glühend heiße Herz Australiens. Mit jedem Schritt durch die fremde, menschenfeindliche und zugleich wunderschöne Landschaft lässt er ein bisschen seelischen Ballast hinter sich. Seine Situation ändert sich, als sich ihm eine französische Wanderin anschließt. So langsam aber stetig, wie der salzige Fluss selbst dahinfließt, wächst auch die Nähe zwischen den zwei Wüstenwanderern.

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Da ich gesehen habe, dass dieses Stöckchen schon relativ viele Blogger aufgegriffen haben, fühlt sich in diesem Teil bitte jeder angesprochen, der es noch nicht hatte. Und los geht’s: Ich möchte unbedingt lesen…

Wie auch Papiergeflüster bin ich gespannt auf interessante Bücher. Lasst hören!

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Die bunte Markenwelt in der Literatur

Aus aktuellem Anlass mal keine Buchbesprechung.
In letzter Zeit fällt mir immer öfter auf, dass manche Autoren sehr viele Markennamen in ihre Texte einbauen. Aktuell lese ich gerade ‚Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra‘ und da wird schon recht exzessiv mit Kindles, MacBooks und Google herumgeworfen. Ist das für die Handlung wirklich erforderlich? Könnte da nicht auch einfach ein Reader, ein Laptop benutzt werden?
Ähnliches fiel mir auch schon beim letzten John Niven auf und bei Elisabeth Elo. Handelt es sich hier eventuell um eine Form der Literatursubventionierung? Vielleicht ist nach den gezielt platzierten Marken in Film und Fernsehen (Product Placement, auf deutsch weniger schmeichelhaft: Schleichwerbung) ja jetzt auch die Literaturbranche dran, quasi als Gegenstück des Crowdfundings.

Meist handelt es sich übrigens um oben genannte Namen, bzw. Automarken, die meiner Meinung nach auch nicht ausschlaggebend für die Handlung sind.

Ist euch Ähnliches auch schon aufgefallen? Handelt es sich nur um ein US-Amerikanisches Phänomen, oder findet man das bei anderen Autoren auch (ich glaube John Niven ist Brite)?

Nervt euch das auch, lest ihr darüber hinweg, oder findet ihr das vielleicht sogar angebracht? Ich bin gespannt auf eure Meinung!

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Das Mädchen mit den vielen Blumen – Der Blogstöckchen-Kettenbrief

Der virtuelle Kettenbrief trägt den Namen Bloggerstöckchen. Doch anders als bei ersterem wird einem bei der hölzernen Variante nicht mit Unglück, lieblosen Restlebensjahren auf Erden oder gar ewiger Verdammnis gedroht. Daher soll diese Kette auch an dieser Stelle nicht abreißen.
Das Stöckchen flog mir aus Richtung Würzburg vor die Füße und ähnlich wie Simone von Papiergeflüster wird auch bei mir wohl der einfache Part das Beantworten der Fragen sein.

Darum fabestng ich damit mal an:

1. Warum bloggst Du?

Das Blog hab ich eigentlich für mich begonnen, als ich merkte, dass ich in den Mengen an Lektüre langsam den Überblick verlor. Mehr als einmal ging es mir so: klar, das Buch hab ich gelesen, aber worum es da ging – keine Ahnung.
Quasi als Gedächtnisstütze enstand daher dieses Blog. Das es auch anderen gefällt, ist quasi die Kirsche auf der Sahne.

2. Eine Woche ganz ohne Computer und Smartphone. Traum oder Albtraum?

Traum. Vielleicht ja dieses Jahr noch verwirklicht…

3. Zum Frühstück liebe Marmelade oder Wurst?

Käse!

4. Was möchtest Du in Deinem Leben unbedingt noch erleben?

Eine Tour durch Skandinavien und als Highlight die Fjorde.

5. Welches Buch hat Dich zuletzt wirklich beeindruckt?

Das war dann wohl: Das Attentat. Ein Mann auf der Suche nach der Person, die ihm am nächsten stand und die er doch so offensichtlich fast gar nicht kannte.

6. Wenn Du eine Sache an Dir ändern könntest, was wäre das?

Die privaten Papiere direkt bei Eintreffen geordnet abzuheften und keine ewigen Posteingangshäufchen zu bilden. Wird aber nix.

7. Facebook oder Twitter, wo fühlst Du Dich wohler?

Ich denke, das wäre dann Facebook. Da geht es ein bisschen entspannter zu.

8. Wann hast Du zum letzten Mal mit einem Füller geschrieben?

Schon eine Weile her, den genauen Zeitpunkt kann ich gar nicht mehr sagen; ungefähr die-letzte-Patrone-ist-leider-vertrocknet-lang her, obwohl ich sehr gerne mit dem Füller schreibe. Den Bleistift ziehe ich aber noch vor, der kommt täglich zum Einsatz.

9. Welche Jahreszeit ist Dir die liebste?

Der bunte Herbst. Warme Tage, kühle Nächte. Quasi der Spätnachmittag des Jahres.

10. Welchen guten Vorsatz nimmst Du Dir immer wieder vor und scheiterst doch daran?

Schon lange habe ich immer wieder den Vorsatz mich mehr ehrenamtlich, politisch, im Umweltverband o.Ä. zu engagieren, doch bisher siegt dann meistens der Ruf von Bett/Buch. Der Vorsatz ist aber nach wie vor da und wird sicher auch noch umgesetzt. Hoffentlich eher in naher als in ferner Zukunft. Vielleicht hilft ja das kommende Frühjahr…

11. Liest Du andere Blogs, wenn ja welche besonders gerne?

Hauptsächlich sind das Buchblogs. Da ich zur Zeit am liebsten Krimis lese, stehen da momentan My Crime Time und crimenoir ganz oben auf der Liste. Ansonsten lese ich relativ oft im Blog des Autors Sam Hawken über die Sonnen- und Schattenseiten des Autorenlebens.
Besonders gerne lese ich seit dem letzten Sommer das Blog des Kaffeehaussitzers, da er einen sehr ähnlichen Buchgeschmack hat und seine sehr guten Besprechungen obendrein noch mit tollen Fotos garniert. Großes Lob an dieser Stelle für die immer wieder gelungenen Kompositionen!
Die restlichen für mich interessanten Blogs seht ihr ja rechts am Rand.

Jetzt kommt der schwierigere Teil, die neuen Fragen:

1. Wie liest du: Digital oder Analog?

2. Wie hörst du Musik: Vinyl, MC, CD oder Streaming?

3. Film oder Serie, was ist dir das Liebste?
Da ich diese Frage kürzlich schon an anderer Stelle gestellt habe:
4. Mit dem Rad zur Arbeit oder lesend in den Öffentlichen?

5. Wann hast du zuletzt ein Brettspiel gespielt und welches?

6. Im Urlaub bist du lieber am Strand oder lieber in den Bergen?

Und aus aktuellem Anlass:
7. Karnevalist, oder Karnevalsflüchtling?

Da ich gerade ‚A Song of Ice and Fire‘ lese und da die 7 eine heilige Zahl ist, gibt es bei mir nur 7 Fragen.

Das Blogstöckchen werfe ich hiermit (zum Aufheben oder vom Hund vergraben lassen) in den Vorgarten von:

Schöne Seiten
Deep Read

Buchbube
Das i-Tüpfelchen
Sawiga
Polarnacht. Schneerabe

Klappentexterin
Mein Apulien

beckmagdalena
Kulturgeschwätz

Wir sind alle gespannt. Und der Vollständigkeit halber hier noch die Verdammnis-Formel zum guten Schluß:

Verfasst einen Blogbeitrag, in dem ihr meine Fragen beantwortet. Fügt das Bildchen vom Award ein und verlinkt auf mich. Am Ende denkt ihr euch 11 Fragen aus und werft das Stöckchen an 10 Blogger weiter. Deren Antworten verlinkt ihr bei euch. Viel Spaß.

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Abgebrochenes

Zu kurze Aufmerksamkeitsspanne, kein Bock, oder einfach nur schlechte Bücher? Was ich sonst ungern und fast nie tue, kam in letzter Zeit häufiger vor. Ich habe ein Reihe von Büchern abgebrochen, ungewöhnlich viele für meine Verhältnisse. Leider!? (Vielleicht hat ja die Bücherschwemme auf dem deutschen Markt ihren Peak erreicht…)

Zuerst war da ‚Ich gegen Osborne‘ von Joey Goebel. Eine Junge hast die Welt, seine Mitschüler, oder vielleicht auch sich selbst. Oder aber alle hassen ihn, oder er bildet sich das alles nur ein. Wir folgen ihm von Klassenzimmer zu Klassenzimmer und dürfen an seinen Reflektionen über die Menschheit und sich selbst teilnehmen.Wenn ich mich recht erinnere, habe ich bei der dritten Unterrichtsstunde aufgehört. Premiere für ein Diogenesbuch bei mir, dabei wurde das Buch doch so gelobt.

Kurze Zeit später begann ich seit langem mal wieder einen historischen Roman zu lesen, noch dazu einen, der in der Leseexemplar-Ausgabe eine persönliche Empfehlung des Vertriebschefs (vielleicht war es auch der Programmdirektor) des Verlags enthielt, in der das Buch in den höchsten Tönen gelobt wurde. ‚Das Salz der Erde‘ stellte sich aber für mich als zu dröge heraus. Bis Seite 600 bin ich immerhin gekommen, bei diesem Buch ist das nur knapp die Hälfte. Der Geschichte fehlte der Drive, es ging nicht richtig voran und nachdem sich zum dritten Mal die Machtverhältnisse in der kleinen Stadt an der Mosel geändert hatten und trotzdem alles einfach so weiterplätscherte, habe ich das Buch dann zur Seite gelegt. Um es in der Sprache der Germanistik auszudrücken: das retardierende Moment wurde zu einer retardierenden Ewigkeit und selbiges der Todesstoß für das Lesevergnügen.

Ähnliches passierte mir mit Clemens Meyers ‚Im Stein‘. Von seinem Debüt war ich hellauf begeistert und freute mich nun riesig, das endlich ein neuer Roman erschienen war, der noch dazu gelong- und dann auch noch geshortlistet wurde für den Deutschen Buchpreis. Doch: Oh, welche Enttäuschung. Was wohl ein experimentierfreudiges Projekt sein sollte, wurde für mich zur Lesequal. Geschichten aus dem Rotlichtmillieu Leipzig, aus verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass es für mich eher den Eindruck erweckte, als könnte Meyer sich nicht entscheiden, aus welcher Perspektive er die Geschichte denn nun erzählen wollte und es daher einfach mal aus jeder versuchte. Am Anfang ist das interessant, irgendwann nervt es dann aber nur noch und so flog das Buch in die Ecke (oder wanderte abgebrochen ins Regal).

Jetzt frage ich mich: Wie kommt es, dass sich die Abbrüche in letzter Zeit häufen? Geht es euch ähnlich? Oder hatte ich einfach nur Pech bei der Auswahl meiner Lektüre? Vielleicht liegt es aber auch nur an der statistischen Wahrscheinlichkeit – wer viel liest, der stößt auch schneller mal auf schlechte Bücher…. Who knows!? Zum Glück gibt es ja aber auch noch Unmengen von richtig guten, anspruchsvollen und unterhaltenden Büchern.

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Willkommen in Köln

Es sieht gut aus. Der Umzug ist geschafft, ohne größere Schäden zu hinterlassen. Die größte Last waren wie immer die Bücherkisten. Da kann sogar die Waschmaschine nicht mithalten (vor allem, weil diesmal keine mit umgezogen ist).

Inzwischen sind auch (fast) alle Bücher schon wieder ordentlich im Regal aufgestellt und es stehen auch sonst nur noch wenige Karton in der Wohnung, die ausgeräumt werden wollen.

Durch das vorherige Aussortieren ist der SuB ein bisschen kleiner geworden, was aber selbstverständlich direkt bekämpft wurde. Gestern lud die Random House Verlagsgruppe zu einer Speed-Dating Veranstaltung, bei der die Highlights des kommenden Herbstprogrammes vorgestellt wurden. Zwischen Cajun-Kitchen und stapelweise Leseexemplaren erzählten die Vertreter von ihren LIeblingen und legten den einen oder anderen Titel besonders ans Herz.

Den Umzug noch in den Knochen, wurde daher von mir nicht die Tüte mit Leseexemplaren gefüllt, nur zwei Bücher fanden den Weg in meine Tasche, worauf ich schon fast stolz sein kann. Eines davon ist eine Science-Fiction-Geschichte von George R.R. Martin, die dieser bereits in den 70ern geschrieben hat, welche aber damals zensiert wurde und nie in der Originalform erschien. Die englische Fassung ist Anfang des Jahres in den USA erschienen, demnächst können sich die Fans (ich zähle mich da jetzt dazu) auch hierzulande darauf freuen. Ich bin auf jeden Fall schon gespannt.
Vom selben Autor kommt auch eine kurze Vorgeschichte zu ‚The Song of Ice and Fire‘, gewissermaßen Martins ‚Der Hobbit‘.

Worauf ich mich noch besonders freue, ist der zweite Teil des Agenten-Mafia-Krimis von Chris Morgan Jones. Schon der erste Teil ‚Der Lockvogel‘ war richtig gut, hoffentlich hält er das Niveau auch im zweiten.

Alles andere muss erstmal verdaut werden. Und da hier jetzt auch das Internet inzwischen funktioniert und nach dem Umzug langsam, aber sicher wieder sowas wie Normalität einzieht, gibt es in Kürze auch endlich noch die ausstehenden Besprechungen.

P.S. Im Gegensatz zu großen Teilen Deutschlands gibt es in Köln zwar aqua alta, aber alles noch im Rahmen. Außerdem seit vorgestern sommerliche Temperaturen mit Sonne und blauem Himmel. Wären die Rheinwiesen nicht noch unter Wasser…

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Von Wolle, Staub und Haut und Haaren

Heute habe ich gerade ‚Roter Glamour‘ von Dominique Manotti fertig gelesen, einen sehr guten Krimi aus Frankreich, bei dem es um Waffengeschäfte und politische Verwicklungen bis in die höchsten Kreise geht. Dazu gibt es bald mehr.

Auch meine Rezension zu Arnon Grünbergs ‚Mit Haut und Haaren‘ steht noch aus, gewohnte Grünberg-Qualität!

Des weiteren fehlen auch noch die Besprechungen zu ‚Landgericht‘ und ‚Pulphead‘. Bei letzterem weiß ich noch nicht so recht, ob ich wirklich eine schreiben werde – mal sehen.

Was bei mir als nächstes gelesen wird, seht ihr schon rechts – das Prequel zum grandiosen SILO (orig. WOOL) von Hugh Howey. Da SILO so ziemlich die beste Science Fiction ist, die ich seit Jahren gelesen habe, muss natürlich auch SHIFT gelesen werden. Hier wird jetzt die ganze Vorgeschichte erzählt – Planung und Bau der Silos. Beim Durchblättern hab ich gesehen, dass zum Ende hin auch Solo auftaucht, den man ja schon aus SILO kennt.
Ich bin super gespannt, ob Hugh Howey das hohe Niveau halten kann. Wir werden sehen. Für den Herbst ist dann übrigens schon der dritte Band angekündigt, welcher wiederum nach SILO spielen soll und den Titel DUST trägt.

Die ganzen Besprechungen müssen aber jetzt noch ein bisschen warten, denn in 7 Tagen steht ein Umzug an und ich sitzte hier schon zwischen gepackten Kisten, wobei aber natürlich noch längst nicht alles verpackt ist.
Daher – weiter arbeiten und den Computer abschalten.

Bis bald.

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Bücher zu verschenken

Ha! Wenn das mal keine Catcher-Überschrift ist!

Da ich in Kürze umziehen werde und es dann schon genug zu tragen geben wird, möchte ich einige Bücher abstoßen. Jeder, der schon mal umgezogen ist, weiß sicher, dass die Bücher immer das Schwerste sind. Bei einem buchaffinen Buchhändler sammelt sich da mit der Zeit extrem viel an. So einiges steht dann jetzt schon lange im Regal und so langsam wird klar, dass das eine oder andere Buch wohl nicht mehr gelesen werden wird.

Die einzig richtige Entscheidung – verschenken. Es handelt sich größtenteils um Leseexemplare, die man als Buchhändler ja netterweise von den Verlagen kostenlos zur Verfügung gestellt bekommt und die daher nicht verkauft werden. Ein paar Taschenbücher, die auch schon länger hier im Regal stehen und auf verschiedensten Wegen hier gelandet sind, manche gemängelt.

Vielleicht freut sich der eine oder andere ja über ein Buch 😉
Am Besten wäre natürlich, wenn ihr euch die Bücher abholen würdet, über einen Versand müssten wir dann noch im einzelnen reden.

Und jetzt: Wer will?

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Das gute Gefühl, ein Diogenes-Buch zu lesen

Zum Sonntag heute mal was für das bibliophile Herz.

Ihr kennt das sicher: man liest so einiges, Taschenbücher, Gebundene Bücher, Zeitschriften, Facebook, twitter und vieles vieles mehr. Doch eines Tages greift man sich eines dieser weißen Bücher aus dem Regal, die dort schon lange auf Lektüre warten und man fühlt sich direkt ein bisschen besser. Das Buch liegt gut in der Hand, überzeugt durch sein schlichtes Design und das der Inhalt auch was taugt, darauf kann man fast schon blind vertrauen. Die vertraute Typographie tut ein Übriges. Ein Diogenes-Buch macht die Welt ein bisschen schöner.
Bei mir handelt es sich momentan um das letzte Buch vom großartigen Arnon Grünberg – ‚Mit Haut und Haaren‚. Aufgeschlagen – losgelesen – und gut gefühlt.

Geht das nur mir so, oder kennt ihr das in der Tat auch? Oder geht es euch vielleicht bei einem anderen Verlag ähnlich?

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