Sachbuch

Wenn aus deiner Heimat eine Todeszone wird – 31 Jahre Tschernobyl und kein bisschen weiser

Heute vor 31 Jahren kam es im damals sowjetischen Atomkraftwerk in Tschernobyl zum Größten Anzunehmenden Unfall. In einem der Reaktoren ereignete sich eine Explosion, die alle bisher dagewesenen Störfälle in den Schatten stellte. Im Endeffekt machte Sie aus einer blühenden Stadt und den umliegenden Gemeinden verseuchtes Gebiet, eine Todeszone. Die Bevölkerung wurde vorerst im Dunkeln gelassen, viel zu spät begann man mit Evakuierungen. Und dass dann auch, ohne die Bevölkerung entsprechend zu informieren, die meisten gingen davon aus, nach wenigen Tagen zurück in ihre Wohnungen und Häuser gelassen zu werden. Daraus wurde dann ein niemals mehr.

Doch soll man niemals nie sagen, denn einige sind die Armut und Fremde leid, die die Umsiedlung bei vielen mit sich brachte, und kehren in ihre leerstehenden Häuser und Höfe zurück. Lange war das Gebiet schwer bewacht und an eine Rückkehr nicht zu denken, doch in den letzten Jahren hat wohl auch die Regierung das Interesse an der sogenannten Todeszone verloren und die Kontrollen sind recht lasch geworden.

Ich habe jetzt hier einige Bücher zu diesem grausigen Jubiläum zusammengestellt, die auf die eine oder andere Weise von eben diesen Rückkehrern erzählen:

baba

(c) Kiepenheuer & Witsch

Da ist zum einen die schmale aber umso anrührendere Geschichte der Baba Dunja (<-Leseprobe)von Alina Bronsky. Baba Dunja ist nach langen Jahren wieder in ihr Haus zurückgekehrt und lebt mit einem kleinen Grüppchen Alter wieder in ihrem Dorf. Als ein Fremder ins Dorf kommt, verwickeln sich die Dörfler in ein Verbrechen und Baba Dunja wird bis zum Äußersten gehen um die kleine Gemeinschaft zu schützen. Tolle Geschichte um die zähe und unglaublich liebenswürdige Baba Dunja und ihre doch sehr eigenen Dörfler in der Todeszone. Kleines, schmales Buch, mit großem, dicken Nachhall. Besonders empfohlen sei hier noch das Hörbuch, eingelesen von Sophie Rois.

Ein Buch, dass ich vor einiger Zeit schon einmal vorgestellt habe, ist ‚Die andere Hälfte der Hoffnung‘. Hierin erzählt Mechthild Borrmann von Walentyne,

hoffnung

(c) Droemer

die ebenso wie Baba Dunja in die verbotene Zone zurückgekehrt ist, dort aber weitestgehend allein lebt. Sie wartet auf Nachricht von ihrer Tochter, die nach Deutschland zum Studieren gegangen ist und sich jetzt schon seit einiger Zeit nicht bei ihr gemeldet hat. Walentyna beginnt nun ihre Geschichte in ein abgewetztes Notizbuch zu schreiben, wie sie als junge Frau nach Prypjat kam, dem aufstrebenden modernen Städtchen der Zukunft und wie innerhalb so kurzer Zeit der Tod kam. Borrmann erzählt hier parallel auch die Geschichte der Tochter (Achtung Spoiler!), die eine Geschichte um Menschenhandel  und Prostitution ist, und gleichzeitig aber auch eine Geschichte der Nächstenliebe. Hier gibt’s eine kleine Leseprobe.
Nach dem Geiger ist dies mein liebstes Buch von Mechthild Borrmann – die übrigens nächste Woche im Osiander Neustadt mit ihrem neuesten Buch zu Gast sein wird.

 

prypjat

(c) Egmont

Und schließlich eine Graphic Novel (jetzt hätte ich hier beinahe Graphic Nobyl geschrieben) mit dem Titel, der seit jenem 26. April 1986 ein Synonym für all die Gefahren und Risiken der Atomkraft geworden ist, die bis heute immer noch viel zu viele ignorieren oder totschweigen wollen Tschernobyl – Rückkehr ins Niemandsland.
In beeindruckenden, teils bewegenden Bildern wird die Geschichte dreier Generationen einer Familie erzählt, deren Schicksal in symbolischer Weise vom GAU im Kraftwerk bestimmt wurde. Eine fiktive Geschichte, die sich aber aus zahllosen Fragmenten wahrer Schicksale zusammensetzt. Die erste Episode erzählt von einem alten Ehepaar, das zurück kommt in die Todeszone um hier die letzten gemeinsamen Jahre auf vertrautem Boden, in auf der verseuchten Heimaterde zu verbringen und zu sterben, nicht unähnlich den beiden anderen Geschichten. Die Frau wird bald schwer krank und das Fieber bringt die traumatischen Ereignisse der Vergangenheit wieder an die Oberfläche.
Die zweite Episode nimmt die Kinder der beiden in den Fokus, die als junges Paar in der aufstrebenden Stadt leben, er arbeitet im Kraftwerk und Sie ist schwanger. Hier wird die Ahnungslosigkeit der Bevölkerung besonders hervorgehoben und wir erfahren einiges über das Vorgehen der Behörden und über den Einsatz der später als Liquidatoren bezeichneten Soldaten, die zum Einsatz im verstrahlten Gebiet abkommandiert wurden und auch für die Evakuierungen der Bevölkerung zuständig waren.
Und schließlich die Geschichte von Yuri, dem Enkelsohn, der erst mit seiner schwangeren Mutter evakuiert wird und dann von ihr getrennt wird, da sie als Schwangere eine besondere Untersuchung erfährt. Beide werden im lange im Ungewissen gelassen über das Schicksal des Vaters, der zum Unglückszeitpunkt noch im Kraftwerk war und schreckliche Verbrennungen erlitten hat.
Während auf der Straße trotz allem die großen Feierlichkeiten zum 1. Mai durchgeführt werden, sterben in den Krankenhäusern der Umgebung die verseuchten Mitarbeiter an ihren grausamen Verletzungen.
Oft kommen die Bilder ganz ohne Wörter aus und erzählen doch Bände vom Leid der Menschen. Sicher keine leichte Lektüre, aber eine wichtige und aufrüttelnde. Mehr noch als die anderen beiden Titel, bei denen  die eigentlichen Geschehnisse eingebettet sind in einen Plot, wird hier das unmittelbare Ereignis und die Auswirkung auf eine betroffene Familie erzählt und nicht viel Beiwerk dazu.

Tschernobyl war nicht der erste Unfall in einem Kernkraftreaktor und leider auch nicht der letzte. Leider sind viele Menschen immer noch erfahrungsresistent. Man kann das beinahe täglich beobachten, nicht zuletzt anhand der maroden und extrem unsicheren Reaktoren in Belgien und Frankreich, die blinden Auges weiter betrieben werden. Und fast noch unglaublicher – es werden tatsächlich nach wie vor neue Kraftwerke geplant und auch gebaut!
Brrr, da darf man gar nicht anfangen im Internet zu suchen…grauslich.

Diesen Artikel verbinde ich direkt mal noch mit dem Aufruf: Ihr habt es selbst in der Hand, der Strommarkt ist ein offener Markt, ihr könnt selbst wählen, wer euer Geld bekommt und damit auch ein stückweit die Energiepolitik von morgen. Es gibt mehrere Anbieter, die ausschließlich saubere Energie anbieten. Und wie bei so vielem ist die billigste Lösung nicht immer die beste.

P.S. Eine weitere Empfehlung, die die Geschichte der Atomkraft mit all ihren Facetten erzählt ist das umfangreich informative und spannend geschriebene Buch Atom von Stephanie Cooke. Passenderweise habe ich dazu vor genau einem Jahr etwas geschrieben.

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Cut my life into pieces

leavitt

(c) Beltz

Ein Buch über Alzheimer, noch dazu ein Sachbuch, ist nichts, was normalerweise auf meiner Leseliste landet. Doch dieses hier ist in eine Ausnahme, denn es ist in grafischer Form erzählt.
Zuerst sind es die kleinen Dinge, abgetan als normale Vergesslichkeit. Man kennt das aus so ziemlich jeder Geschichte zum Thema Alzheimer. Die Angst, das Verleugnen. Doch als klar wird, dass ihre Mutter an Alzheimer erkrankt ist, beschließt Sarah Leavitt das Voranschreiten der Krankheit zu dokumentieren. Doch daraus wird viel mehr, es wird nicht nur die Geschichte einer kranken Frau, sondern ebenso das Porträt einer Familie, die vor die schwierigste aller Aufgaben gestellt wird, das langsame Verschwinden eines geliebten Menschen zu begleiten, der doch physisch immer noch in ihrer Mitte ist, und das ganze ohne dabei selbst zu zerbrechen.

Mit dünnem Strich und ohne viel Schnickschnack erzählt Leavitt von der Jugend der Mutter und deren zwei Schwestern, die unzertrennlich sind, ganz im Gegensatz zu ihr selbst und ihrer Schwester, die eher wie Öl und Wasser sind.

Es sind vor allem die kleinen Episoden, die dieses Buch so sympathisch machen und es von den reinen Krankheitsberichten abhebt (neben der grafischen Umsetzung natürlich). Etwa als die Schwestern mit der Mutter im Regen stehen, mit offenem Mund und herausgestreckter Zunge. Oder wie Sarah beim Anblick der Haarknäuel (tangles) ihrer Mutter und der Tante im Badezimmer beinahe in Tränen ausbricht.

Beeindruckend, wie die Familie sich um die Mutter kümmert und dabei ganz offensichtlich an ihre Grenzen stößt. Das führt unter anderem dazu, dass sich der Vater eine Auszeit nimmt und für einige Zeit nach Mexiko reißt, um dem täglichen ‚Wahnsinn‘ zu entfliehen.
Bis fast zum Ende verweigert sich die Familie professioneller Hilfe und nimmt die Pflege ausschließlich in die eigenen Hände, auch wenn das eigene Leben unweigerlich darunter leidet.
Wäre jeder von uns dazu auch in der Lage. Wäre ich dazu in der Lage?, fragte ich mich immer wieder bei der Lektüre.
Das Ende las ich schließlich mit unvermeidlich feuchten Augen.

Ein beeindruckender Bericht; gewagt und – gelungen.

Das große Durcheinander – Sarah Leavitt
ISBN 9783407859686

Erschienen im Beltz Verlag, März 2013
Aus dem Englischen übertragen von Andreas Nohl
Originaltitel: Tangles: A story about Alzheimer’s, my mother and me
128 Seiten, gebunden

€ 19,95

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Snowden – Oliver Stone

Zur Abwechslung heute mal ein Film. Manchmal gehe ich nämlich auch ins Kino.
Hier erzählt uns Oliver Stone eine dramatisierte Version der bekannten Geschichte des Edward Snowden. Darauf wird auch extra im Vorspann hingewiesen, dass es sich nicht um eine exakte Wiedergabe der Geschichte handelt.

Der Film bietet eine gute Ergänzung zu Citizenfour und Die globale Überwachung. Erzählt wird die Vorgeschichte des Edward Snowden, vom Militärdienst, den er unfreiwillig abbrechen muss hin zu seiner Arbeit beim CIA, später NSA (‚Es gibt auch andere Möglichkeiten, wie Sie Ihrem Land dienen können.‘). Dabei können wir miterleben, wie er sich immer weiter von seinem anfangs idealistischen Bild eines amerikanischen Patrioten entfernt. Bedeutend ist wohl der Satz: ‚I’m questioning our government. That’s what we do in this country, that’s the principle we’re founded on.‘ Zu Beginn sagt diesen seine Freundin, kurz vor Ende kommen die gleichen Worte von Snowdens Lippen. Aber die Regierung in Frage zu stellen, ist nicht das, was sich die Regierung und die Geheimdienste unter Patriotismus vorstellen. Und so wird aus dem Patrioten Snowden für die einen ein Verräter, für die anderen ein Held. Für sich selbst bleibt er ein einfacher Amerikaner.
Als zweite Zeitebene wird immer wieder dazwischen geschnitten, wie es zur Veröffentlichung der Dokumente kommt. Vom Treffen Snowdens mit Greenwald und Poitras bis zur schlussendlichen Veröffentlichung auf der Seite des Guardian, eine Veröffentlichung, die erst die Spitze des Eisberges darstellen sollte.

Joseph Gordon-Levitt spielt Snowden als trockenen, etwas hölzern wirkenden Geek. Ich vermute, das ist recht nah an der Realität. Trotz seines erschütternd ernsten Hintergrundes – Snowden gilt nach wie vor als Verräter, der wohl nicht mit einem fairen Verfahren rechnen kann, und sitzt nach wie vor in Russland fest – bietet der Film auch spannende Unterhaltung als Spy-Story und sehr gute Besetzung.

Ich für meinen Teil hab ein bisschen Gänsehaut bekommen, als die Szene eingespielt wurde, in der das Flugzeug von Evo Morales zur Landung gezwungen wurde, weil man dachte, dass Snowden an Bord wäre, eine Szene an die ich mich noch gut aus den Nachrichten erinnern konnte. Diese Vermischung von Hollywood-Film und Realität, die jeden von uns jeden tag betrifft, hat zumindest mich nicht kalt gelassen.

Also, ab ins Kino! Und natürlich Greenwalds Buch lesen. Und macht euch schlau!

Sehr sehenswert ist auch dieses Interview mit Snowden:

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Atom – Stephanie Cooke

atom

(c) KiWi

Heute vor 30 Jahren wurde der Welt vor Augen geführt, dass auch eine ‚zivile‘ Nutzung der Atomkraft keineswegs sicher ist, sondern ebenso zu Tod und Verderben führt, wie die militärische. Doch Tschernobyl war nicht der erste und nicht der letzte GAU.

Dieses Buch, dass vor Jahren eher zufällig zu mir kam, erzählt detailliert die Geschichte des nuklearen Zeitalters. Es führt uns vor Augen, dass eine zivile Nutzung nie ohne die militärische zu haben war, ist und sein wird. Stephanie Cooke hat intensiv recherchiert und schildert bekannte Katastrophen ebenso wie verschwiegene und solche, bei denen wir harscharf am Unglück vorbeigeschrammt sind. Wir erfahren von Verstrickungen der Industrie mit dem Militär, von dubiosen Geschäften und der allgegenwärtigen Gefahr der schmutzigen Bombe. Es geht, wie so oft, auch hier um Macht.

Das Ganze klingt jetzt vielleicht etwas trocken, ich kann euch aber versichern, dass das Buch spannend ist wie ein Thriller, wie eine Mischung aus Spionage- und Wirtschaftskrimi. Trotz der unglaublichen Fülle an Informationen wurde mir bei der Lektüre nie langweilig. Wohl auch, weil das ein Thema ist, das uns alle immer beschäftigen sollte. Nicht nur an Jahrestagen, sondern immer wieder. Atom ist eines der besten Sachbücher, die ich bisher gelesen habe!

Die allgegenwärtige Gefahr wird ignoriert, es werden marode Reaktoren wieder in Betrieb genommen, wie gerade wieder in Belgien geschehen. Ja es gibt sogar Länder, die neue Atomkraftwerke planen und bauen – auch mit deutscher Beteiligung (soviel zum deutschen Atomausstieg!)

30 Jahre Tschernobyl und wir haben nichts gelernt. Erschreckend!

ISBN 9783462043730

Erschienen im Verlag Kiepenheuer & Witsch, April 2011
Aus dem Englischen übertragen von Hans G. Holl
Originaltitel: In mortal hands
592 Seiten, Taschenbuch

€ 9,99

Auch erhältlich zum digitalen Lesen.

Was jeder tun kann:

Wenn ihr lieber was belletristisches zum Thema Tschernobyl lesen wollt, empfehle ich Mechthild Borrmanns ‚Die andere Hälfte der Hoffnung‘.

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I am not animal – Hammed Khamis

khamis

(Frohmann)

Geflüchtete haben in Europa weniger Rechte als Tiere. Denk mal drüber nach.

Als Hammed Khamis im Internet ein Video aus dem sogenannten Dschungel von Calais sieht, weiß er – er muss da hin. Er will die Kirche aus Plastik sehen, die sich die Geflüchteten dort gebaut haben.

Und wo viele nur reden, setzt er sich ins Auto und fährt da hin. Seine Erlebnisse berichtet er auf einem Blog, der jetzt in Buchform erschienen ist.

Es mutet an, als würde er hier im Raum sitzen und erzählen, von den Menschen auf die er trifft, Menschen, die seine Freunde werden, wie er immer wieder betont. Menschen in Not, Menschen die vor Hunger und Krieg geflohen sind, vor Verfolgung, vor dem Elend, vor dem Tod.
In Calais hat sich ein Slum gebildet, ein Dschungel wie sie ihn nennen, denn er wuchert wild über die Dünen am in der Nähe des Eingangs zum Eurotunnel. Diese Menschen stauen sich hier, sie wollen nach England, auf die rettende Insel.

Entweder England oder den Tod. Wir sind doch eh tot, wenn die uns in den Sudan abschieben.

Aber nicht nur aus dem Sudan kommen die Menschen im Dschungel von Calais. Sie kommen auch aus Afghanistan, Iran, Eritrea, Somalia, von überall dort, wo das Leben nicht sicher ist.

Manche haben ihr Todesurteil sogar schriftlich dabei. Warum erhalten solche Leute kein Asyl? Sie haben für eine Sache, die in Europa nicht mal illegal ist, die Todesstrafe bekommen. Welchen Grund für Asyl gibt es, der dringender ist?

Diese Fragen muss man sich stellen, muss man stellen an die Politik, an die Gesellschaft! Mit diesem Buch stellt Hammed Khamis diese Fragen und noch viele mehr. Am Ende des Buches schmeißt er uns diese Fragen ins Gesicht. Eine Ganze Seite lang. Es ist an uns allen, die Antworten zu geben.

Hammed schildert seine Erlebnisse eindrücklich; beeindruckend nah kamen mir bei der Lektüre die einzelnen Schicksale, und nicht nur einmal bin ich mit dem Autor den Tränen nahe. Der Dschungel von Calais, die Schande von Calais.
Doch trifft Hammed in Calais nicht nur auf Geflüchtete, er trifft auch Helfende, Menschen die von überall her kommen um den Menschen dort zu helfen, ihnen beizustehen. Er trifft aber auch auf Journalisten, die safari-gleich auf Drive-By-Fotos des Elends aus sind, er trifft auf knüppelnde Polizisten und auf eben jene Menschen, für die die Geflüchteten, Schutzbedürftigen nur Vieh sind, ein großes, störendes Ärgernis.

Mich kostet es vierzehn Euro, um durch den Eurotunnel zu kommen. Mein Freund Mima wird dafür vielleicht mit seinem Leben bezahlen.

eISBN 9783944195766
ISBN 9783944195780

Erschienen im Frohmann Verlag, Januar 2016
99 Seiten

Als ebook zu haben, für gut angelegte 4,99€.

Die gedruckte Ausgabe gibt es für 13,00 €.

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Blackout – Marc Elsberg

BLACKOUTMorgen ist es zu spaet von Marc Elsberg

(c) Blanvalet Verlag

Direkt der nächste Wissenschaftsthriller, und was für einer! Bezeichnenderweise habe ich dieses Buch als elektronische Ausgabe. In dieser Form schlummerte es schon eine ganze Weile in den Untiefen meines Readers vor sich hin. Bis jetzt.

Im Kölner Raum gab es in letzter Zeit wiederholt Stromausfälle, zuletzt in Brühl (Wieder freie Fahrt im Phantasialand; Kölnische Rundschau vom 7.4.2015), was mich jetzt doch mal dazu animierte, dieses Hochgelobte Buch zu lesen.

Und ich wurde nicht enttäuscht!

Für die Hauptfigur Piero Manzano beginnt das Ganze noch recht harmlos mit einer Platzwunde an der Stirn. Als mit dem Strom die Ampeln ausfallen, gerät er in einen Auffahrunfall, kommt aber (für’s Erste) relativ glimpflich davon.
Zuhause entdeckt er zufällig, dass der Stromausfall wohl über bewusste Manipulationen an den neuen Smart-Meter, den intelligente Stromzählern mit denen ganz Italien und auch Schweden zu diesem Zeitpunkt ausgestattet sind, herbeigeführt wurde. Denn geht erst einmal ein, oder hier sogar zwei komplette Länder vom Netz, bricht unweigerlich das komplette europäische Netz zusammen; zu sehr ist man inzwischen untereinander verbunden, um einzelne Teile voneinander abzuschirmen – geeintes Europa.

Erschreckend, wie sehr unsere Gesellschaften vom jederzeit verfügbaren Strom abhängig sind. Und ‚kein Strom‘ heißt nicht nur, dass man zuhause kein Licht mehr hat. Das macht Marc Elsberg mit diesem Buch nur allzu deutlich. Es kommt dann auch kein Wasser mehr aus der Wand, du kannst nicht mehr dein Auto volltanken. Nach und nach fällt so ziemlich alles weg, was für uns zu einem normalen Leben gehört.
Was zuerst in großen Gesten die Hilfsbereitschaft und Solidarität der Menschen hervorbringt, verkehrt sich bald ins Gegenteil und jeder ist sich selbst der Nächste. Wenn es wirklich ernst wird, driftet die Gesellschaft rasend schnell der Anarchie entgegen.
Während die Regierungen verzweifelt bemüht sind, einigermaßen die Versorgung aufrecht zu erhalten und die Probleme in den Griff zu bekommen, herrscht in vielen Gegenden schon Selbstjustiz, Plünderung und das Recht des Stärkeren.

Den Begriff ‚Stunde Null‘ kennen wir aus dem vergangenen Jahrhundert in Bezug auf den Zweiten Weltkrieg und bezeichnenderweise beginnt das Buch mit ‚Tag 0‘. Denn das steht auch hier letztlich dahinter: ein neues Gesellschaftsmodell soll entstehen, und nach Ansicht der ‚Umstürzler‘ geht das nicht aus sich heraus, bei null soll es losgehen. Erst muss eines zuende gehen, bevor ein neues entstehen kann.

Marc Elsberg erzählt in chronologischer Folge tageweise die Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven. Aus Kraftwerken, aus dem Krisenstab der deutschen Regierung, aus dem Hauptquartier der Europol und verschiedenen anderen Orten bekommen wir einen weitläufigen Überblick über das Geschehen auf dem europäischen Kontinent, wobei Piero Manzano immer der Haupterzählstrang bleibt.

Spannend, erschreckend, warnend, viel zu realistisch und gerade daher – sehr empfehlenswert. Völlig zu Recht als spannendstes Wissenbuch 2012 ausgezechnet. Ich möchte den sehen, der während der Lektüre nicht zumindest überlegt, sich den Keller gut mit Wasser und Konserven zu füllen. Ich schwinge mich schon mal aufs Fahrrad und kaufe ein paar Gaskartuschen.

Bibliografisches:

9783764504458

Erschienen im Blanvalet Verlag, März 2012
800 Seiten, gebunden

€ 19,99

Auch erhältlich als Taschenbuch, als ebook und zum Hören.

Blackout – Morgen ist es zu spät           Marc Elsberg – Autorenseite

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Die globale Überwachung – Glenn Greenwald

überwachung

(c) Droemer Knaur

Jetzt kommt’s dicke: Dieses Buch ist zweifellos eines der wichtigsten Bücher unserer Zeit. Eines das uns alle angeht. Es ist das Buch, in dem Glenn Greenwald die Geschichte der Snowden-Veröffentlichung beschreibt und uns allen vor Augen führt, wie gläsern wir tatsächlich sind und wie antidemokratisch und gefährlich diese Instrumente tatsächlich sind. Schon zu Beginn des Buches heißt es:

‚Widerstand gegen staatliche Eingriffe in die Privatspäre war einer der Hauptfaktoren für die Gründung der Vereinigten Staaten, denn die amerikanischen Kolonisten wehrten sich gegen Gesetze, die britischen Beamten willkürliche Hausdurchsuchungen ermöglichten‘

Angesichts der Enthüllungen kann man jetzt darüber nachdenken, was dies für das ‚Land of the free‘ bedeutet.

Die ersten beiden Teile beschreiben die Kontaktaufnahme Edward Snowdens mit Greenwald und das zögerliche Herantasten aneinander bis es schließlich zum ersten Interview kommt. Das liest sich wie ein guter Thriller, immer wieder muss man sich in Erinnerung rufen, dass dies reale Ereignisse sind und nicht aus der Feder eines Romanciers entsprungene Fiktion.

Es folgen dann jede Menge Daten und Erläuterungen über die Sammelwut der NSA, ihre Zusammenarbeit mit den großen Internetkonzernen und die mehr als mangelhafte Kontrolle dieser Institutionen. Über Falschaussagen von Kongressabgeordneten und Verantwortlichen, sowie über die Zusammenarbeit mit anderen Nationen, bei denen jedoch Freund nicht gleich Freund ist.

Die verschiedenen Programme werden vorgestellt und es finden sich zahlreiche Dokumente und Statistiken zu ihrem gesamten Ausmaß. Das klingt jetzt vielleicht nach einem trockenen Tabellenbuch, ist es allerdings keineswegs. Mit offenem Mund liest man über eine beispiellose, man möchte fast sagen Komplettüberwachung des Planeten, die weit weit über das hinaus geht, was sich George Orwell vor 66 Jahren vorstellen konnte.

Nachdem man sich durch das Kapitel ‚Alles sammeln‘ gearbeitet hat und man den Mund langsam wieder zu bekommt (oder direkt atemlos weiter liest), bietet uns Glenn Greenwald noch eine Analyse der Gefahren der Massenüberwachung und im letzten Kapitel geht er auf die Vierte Gewalt ein, die Medien, denen es eigentlich zukäme, investigativ zu arbeiten und Missstände offenzulegen, die den Machthabern allerdings viel zu oft einfach nach dem Munde reden.

‚Man braucht keine verfassungmäßig garantierte Pressefreiheit, damit Journalisten Politiker unterstützen, bestärken und glorifizieren können. Die Verankerung der Pressefreiheit war notwendig, damit Journalisen das Gegenteil tun können.‘

Einer der größten Skandale des noch so jungen Jahrhunderts, der leider immer noch überall kleingeredet wird. Laut Edward Snowden, einem Mann, der sein bisheriges Leben dafür aufgegeben hat, der Welt diese Dinge zu offenbaren und der dafür kriminalisiert wird und zum Verräter gestempelt wird, ist das Schlimmste was passieren kann, das alles so weiter geht, wie bisher. In einem Gespräch mit dem Whistleblower Dan Ellsberg im Rahmen von #xhope, verglich dieser Snowdens Schritt mit dem einer Rosa Parks.

Ich sage nur: Respekt! Danke! Und: lest dieses Buch!

Bibliografisches:

ISBN 9783426276358

Erschienen im Verlag Droemer Knaur, Mai 2014
Aus dem Englischen übertragen von Thomas Wollermann, Maria Zybak, Robert A. Weiß und Gabriele Gockel
Originaltitel: No Place to Hide: Edward Snowden, the NSA, and the U. S. Surveillance State
365 Seiten, gebunden

€ 19,99

Auch erhältlich als ebook und in der englischen Originalausgabe, und die natürlich auch als ebook.

Hier noch das Video, um das es auch im Buch geht:

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Ostende – Volker Weidermann

ostende

Kiepenheuer & Witsch

Literatur die auf Literatur Lust macht. Bücher, die sich mit Büchern beschäftigen, mit Schriftsteller und deren Leben. Gibt es sicher viele. Die von Volker Weidermann sind besonders lesenswert. Es macht Spaß, diese Bücher zu lesen und sich in die Materie zu vertiefen.

Schon bei Lichtjahre und Das Buch der verbrannten Bücher ging es mir so, und ebenso war es jetzt auch wieder bei Ostende. Wobei erstere eine Zusammenstellung von literarischen Werken und ihrer Schöpfer sind, beschäftigt sich Weidermann in Ostende mit einem kurzen Abschnitt im Leben einer Gruppe von Schriftstellern.

Der Untertitel verrät es uns bereits: 1936, Sommer der Freundschaft. Damit ist schon fast alles gesagt. 1936, die Nationalsozialisten sind schon 3 Jahre an der Macht, bis zum Ausbruch des Krieges sind es noch 3 Jahre; doch wird auch schon in diesem Jahr gekämpft, die große Probe gemacht – in Spanien kämpfen Faschisten gegen Sozialisten, Kommunisten und Sozialdemokraten.
Die Protagonisten sind alle bereits im Exil, doch suchen sie nach wie vor die Nähe zur sprachlichen Heimat, zu ihrer Existenz. Denn was ist ein Schriftsteller ohne Leser?!
So treffen sie sich in diesem Sommer an der belgischen Küste in dem kleinen Ferienort Ostende, um sich gegenseitig aufzubauen, ihre Freundschaft zu festigen und sich gegenseitig zu inspirieren.

Die Hauptpersonen sind zweifelsohne Stefan Zweig, der Gönner, der Star, der hemmungslos Gläubige an das Gute im Menschen und Joseph Roth, sein Freund und Protegé, der hemmunglose Trinker und Sonnenfeind (was macht er dann eigentlich in der belgischen Sommerfrische? – in dunklen Cafés sitzen und schreiben…).

Sie schreiben, sie trinken, sie schwimmen im Meer und sonnen sich (vor allem Irmgard Keun) und alles könnte so schön sein, wäre da nicht das nahe dunkelbraune Deutschland, das sie vertrieben hat, ihre Bücher verbrannt hat, ihnen die Existenzberechtigung abgesprochen hat.

Der Text liest sich großartig, man merkt, dass Weidermann Journalist ist, und drum ein flüssiger Schreiber. Immer wieder stehe ich während der Lektüre vor meinem Bücherregal, blättere im Kunstseidenen Mädchen, der Joseph-Roth-Biographie und suche auch schon mal im Internet nach Bildern von erwähnten Personen.

Und das ist doch das Gute an Literatur: nicht der bloße Konsum, sondern das darüber Hinausgehende, die Lust sich weiter und tiefer mit Themen und Personen zu beschäftigen. Da ist es mir auch egal, dass auf dem Deckel nicht explizit Roman steht – was Michael Angele im Freitag der letzten Woche bemängelte.

 

Bibliografisches:

ISBN 9783462046007

Erschienen im Verlag Kiepenheuer & Witsch, März 2014
156 Seiten, gebunden

€ 17,99

Ostende gibt es neben dem Hardcover auch als ebook, zum Hören auf Scheibe und zum Hören jetzt gleich als Download.

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David und Goliath – Malcolm Gladwell

davidgoliath

Campus Verlag

Hier mal wieder ein Titel aus dem Sachbuchbereich. Da ich bei ‚Why nations fail‘ irgendwo in der Mitte hänge und nicht so richtig weiterkomme, wurde jetzt Malcolm Gladwell mit seinem neuen Buch ‚David & Goliath‘ der Lückenfüller.

Gladwell widmet sich hier einem Thema, das sich (titelgebend) schon mindestens seit biblischer Zeit durch unsere Gesellschaft zieht: nicht immer entscheidet der Stärkere die Sache für sich. Vielmehr ist Innovationsgeist und Kreativität gefragt um der Bessere zu sein.
Anhand von vielen Beispielen aus der Geschichte und aktuellem Zeitgeschehen zeigt uns Gladwell einen anderen Blickwinkel auf die Gesellschaft. Scheinbare Defizite werden letztendlich in einen Vorteil verwandelt. Und nahezu immer nach dem gleichen Muster: Aus irgendeinem Grund bin ich gegenüber den anderen benachteiligt – siehe David, der Hirte, gegenüber dem Krieger Goliath – und doch nehme ich es mit dem anderen auf und schaffe es, die Sache für mich zu entscheiden. Denn – ich breche die scheinbar unverrückbaren Regeln, wandle meinen Beeinträchtigung in einen Vorteil um und kann so über den anderen triumphieren.

Ein sehr unterhaltsames und informatives Buch, nach dem man die Welt mit anderen Augen betrachtet. Für mich leider aber auch eines, dass direkt zu weiterer Lektüre anregt. Ich würde jetzt zum Beispiel gerne mehr über den Nordirland-Konflikt und die impressionistischen Maler lesen.

Bibliografisches:

ISBN 9783593399188

Erschienen im Campus Verlag, Oktober 2013
Aus dem Englischen übertragen von Jürgen Neubauer
Originaltitel: David and Goliath: Underdogs, Misfits and the Art of Battling Giants
256 Seiten, gebunden

€ 19,99

Das ebook gibt es inklusive. Ist aber auch einzeln zu haben: epub. Hören kann man auch, und zwar in Form von Audio-CD.

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Ausnahmezustand – Navid Kermani

ausnahmezustand

C.H.Beck

Ab und an sollte man ja ein Sachbuch lesen. Sinnvoll ist es in jedem Fall, und wenn man sich nicht unbedingt mit endlosen philosophischen Gedankenketten oder Bikergangs beschäftigen will, dann empfiehlt sich ein Buch wie ‚Ausnahmezustand‘.

In eben diesem Buch sind die überarbeiteten Kolumnen von des Journalisten und Schriftstellers Navid Kermani gesammelt und zum Teil auch überarbeitet. Für verschiedene Zeitungen war Kermani in den letzten 10 Jahren in den sogenannten Krisengebieten des Orients unterwegs und berichtet uns von dort aus verschiedenen Perspektiven. Hier wird die Zukunft unserer Welt entschieden, wie es an einer Stele heißt.

Die Reise geht von Indien, über Pakistan, Afghanistan, Iran, Syrien, Palästina bis nach Lampedusa. Mal ist Kermani als embedded journalist an der Seite von Soldaten unterwegs und berichtet quasi aus dem kleinen Sehspalt, den die gepanzerten Fahrzeuge bieten, andermal dringt er an der Seite von Einheimischen in umkämpfte Stadtviertel vor – oder zumindest wurde dort bis vor Kurzem noch dort gekämpft.

Auf eindringliche und persönliche Weise schildert uns Kermani das Leben der einfachen Bevölkerung in der Konfliktregion Kaschmir, in der alle den Krieg nur noch leid sind und er trotzdem andauert. Wir nehmen mit ihm an verbotenen Sufi-Veranstaltungen in Pakistan teil, demonstrieren im Iran mit ihm gegen Wahlbetrug und für eine gerechtere Zukunft, begeben uns in syrisches Niemandsland, wo in einem Krankenhaus bettlägrige Patienten geradzu hingerichtet worden sind und erleben mit ihm auf Lampedusa die Weihnachtsgeschichte in ihrer täglich stattfindenden Form – Flüchtlinge kommen an einen Ort, an dem Sie offensichtlich nicht willkommen sind, der aber dennoch für Sie voller Verheißung ist.

Ein beeindruckendes, wichtiges Buch, welches uns die Menschen jenseits der Fernsehbilder nahebringt. Die Chance, an einer Veranstaltung mit Navid Kermani teilzunehmen, solltet ihr euch im Übrigen nicht entgehen lassen!
Ein optimales Weihnachtsgeschenk, dass man nahezu jedem schenken kann und/oder sollte. 😉

Bibliografisches: 9783406646645

Erschienen im Verlag C.H.Beck, Februar 2013
253 Seiten gebunden

€ 19,99

Auch erhältlich als ebook.

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