Beiträge mit dem Schlagwort: Mord

Spieglein, Spieglein – wie war das noch?

spiegel

(c) Goldmann

Dieses Buch hat mich kürzlich richtig begeistert. Der Klappentext war nicht sonderlich aussagekräftig, doch irgendwann nahm ich es zur Hand, weil ich gerade auf nichts anderes Lust hatte, und wie sich das gelohnt hat!

Das Buch erzählt in drei Teilen die Geschichte eines Mordes, der zum Zeitpunkt der Erzählung ca. 20 Jahre zurück liegt. Der erste Teil beginnt damit, dass ein Literaturagent ein Manuskript bekommt, das die Geschichte des Mordes aus Sicht eines der Beteiligten erzählt. Es erzählt allerdings nur die Vorgeschichte und bricht genau in dem Moment ab, als dann wirklich was passieren soll. Und jetzt?
Der Literaturagent macht sich auf die Suche nach anderen Beteiligten, doch jeder von denen hat seine eigene Version der Geschichte. Der zweite Teil ist aus Sicht einer Studentin des damals ermordeten Professors erzählt, die eng mit diesem zusammengearbeitet hat und eine etwas undurchschaubare Beziehung zu ihm pflegte.
Und schließlich kommt ein Polizist ins Spiel, der damals mit dem Fall betraut war und nun aufgrund der Informationen des Manuskripts sich erneut mit dem Fall befasst und tatsächlich auch neue Schlüsse zieht.

Jeder der Beteiligten hat hier seine eigene Version der Geschichte und man kann schwer sagen, ob sich der verhängnisvolle Abend wirklich eins zu eins so zugetragen hat, wie behauptet wird, oder ob es sich vielmehr um Lügen oder gar ‚geschaffene Erinnerungen‘ handelt, ein Gebiet, auf dem der getötete Professor geforscht hat und zu dem nun die ehemalige Studentin ein Buch veröffentlicht hat.

Ist der Mord nun am Ende aufgeklärt, oder ist alles noch undurchschaubarer als am Anfang? Was wahr ist und was falsch, darüber müsst ihr euch selbst ein Bild machen. Wenn es euch denn gelingt. Gelungen ist auf jeden Fall dieses unglaublich gut konstruierte Buch von Chirovici, das mit Spannung, cleverem Plot und flüssiger Sprache glänzt.

Hier gibt’s noch die passende Anschlußlektüre 😉 :
Julia Shaw – Das trügerische Gedächtnis

shaw

(c) Hanser

E.O. Chirovici – Das Buch der Spiegel (Leseprobe)

ISBN 9783442314492
eISBN 9783641194963

Erschienen im Goldmann Verlag, Februar 2017
Aus dem Englischen übertragen von Werner Schmitz und Silvia Morawetz
Originaltitel: The Book of Mirrors

Kategorien: Belletristik, Britische Literatur, Englische Literatur, Krimi | Schlagwörter: , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Der Lockvogel – Chris Morgan Jones

lockvogel

(c) Heyne Verlag

Wie eine Bombe sind vor kurzem die Panama Papers eingeschlagen! Obwohl, eigentlich wusste man ja längst, dass Geld korrumpiert. Wer viel Geld hat, will mehr Geld und möglichst wenig davon wieder abgeben. Dass der Reichtum allerdings meist nicht rein aus harter Arbeit erwachsen ist, sondern die Infrastruktur und die politische Sicherheit der Staaten nutzt und braucht, spielt dann keine Rolle mehr. Warum soll man mittels Steuern in eben diese Infrastruktur investieren, einen Teil zum Erhalt und Ausbau beitragen, wenn man das Geld auch woanders deponieren kann, wo keiner dran kommt? Natürlich vollkommen legal!

Mit diesem Thema hat sich vor einigen Jahren Chris Morgan Jones in seinem ersten Buch bechäftigt: Mit der Lockvogel gelang ihm im Jahr 2012 (das Original erschien 2011) ein erstaunliches Debüt. Erzählt wird die Geschichte von Richard Lock (ja, da konnte jemand im Verlag dem Wortspiel im Titel nicht widerstehen), der als kleiner Anwalt zur richtigen Zeit am richtigen Ort war und nun für einen großen russischen Oligarchen als Strohmann die Offshore-Unternehmen lenkt und leitet. Lock ist also ein professioneller Geldwäscher und Steuervermeider.

Jetzt könnt ihr euch auch denken, warum ich dieses Buch gerade neu lese, ist doch einer der spektakulärsten Teile der Panama Papers das Putin-Roldugin-Kapitel. Nachden kürzlichen Enthüllungen, zog ich also dieses Buch aus dem Regal und ließ dafür Avenue of Mysteries liegen, mit dem ich mich eh etwas schwer getan habe.

Lock lebt ein angenehmes Leben, oder soll man besser sagen, lebte, denn natürlich ändert sich gerade so einiges. Lock wird zu einem Prozess vorgeladen, bei dem er sich und seine Unternehmen erklären soll. Lizenzen, die eben diese Unternehmen verkaufte,stellten sich  als bloße Hüllen heraus und natürlich fühlt sich der Käufer geprellt. Er beauftragt gleichzeitig zur Klage eine Privatermittlung, deren Ziel es ist, nicht nur Lock bloßzustellen, sondern vielmehr noch den stillen Oligarchen im Hintergrund zu Fall zu bringen.

Hier kommt jetzt Ben Webster ins Spiel, der er ist unser Privat-Eye. Und das sind auch die beiden Erzählebenen: Lock und Webster wechseln sich ab und kommen sich im Laufe des Buches immer näher. Auch Webster hat Vorgeschichte mit Russland, hat er doch vor seiner Detektivlaufbahn eben dort als Journalist gearbeitet und musste den Tod einer guten Freundin in einem russischen Gefängnis mit ansehen.

Als es nun erste Tote gibt und Lock sich immer mehr in die Ecke gedrängt fühlt, wird der Wille zum Ausstieg immer stärker. Das Leben als Strohpuppe, als menschliches Schutzschild ist eben nur solange schön, wie man in Saus und Braus lebt und nur die Sonnenseite sieht. Wenn’s ernst wird, will man so schnell raus, wie nur eben möglich.

Ein Vergleich mit John le Carré ist wohl nicht übertrieben, auch wenn wir hier keine Regierungsagenten verfolgen sondern nur den Privatermittler und den Oligarchen-Strohmann. Doch auch Chris Morgan Jones, eben wie der große le Carré, ist einer der sich mit der Materie auskennt, ich zitiere hier mal aus der Autoren-Bio: „Chris Morgan Jones arbeitete elf Jahre für eine der weltweit größten Unternehmensberatungen. Zu seinen Kunden gehörten regierungen im Mittleren Osten, Banker in New York, Londoner Investmentfonds, afrikanische Minen-Unternehmen und russische Oligarchen.“ Dieses Insider-Wissen scheint durch jede Seite dieses Buches und dennoch langweilt diese Detailfülle, sie trägt vielmehr zur Authentizität des Buches bei. Chris Morgan Jones ist einer der fesselnd schreiben kann!

Folglich ist dieses Buch so unglaublich spannend, dass es nur schwer aus der Hand zulegen ist und man sich besser einen Wecker stellt, der einen zum Schlafengehen ermahnt.
Wenn ihr gerne spannende, politsche angehauchte Thriller mit dem gewissen Anspruch lest (wer tut das nicht!), habe ich hier genau das richtige Buch für euch. Auch bringt das Buch internationales Flair mit, wie es ein guter Bond-Film tut. Moskau, London, Paris, Cayman-Inseln, um eine Auswahl zu nennen. Im Gegensatz zu Bond, sind die Figuren in diesem Thriller allerdings etwas weniger glamourös.
Leider war ‚Der Lockvogel‘ bei Erscheinen nur mäßig erfolgreich, weshalb es inzwischen nicht mehr aufgelegt wird. Vielleicht lässt sich ja der Heyne-Verlag wegen der plötzlich wiedergewonnenen Aktualität ja zu einer Neuauflage überreden 😉

ISBN 9783453436060

Erschienen im Heyne Verlag, Juli 2012
Aus dem Englischen übertragen von Christoph und Karola Bausum
Originaltitel: An Agent of Deceit (bzw. The Silent Oligarch)
447 Seiten, Klappenbroschur

€12,99

Kategorien: Britische Literatur, Englische Literatur, Krimi, Politik, politthriller, Thriller | Schlagwörter: , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kalter Schuss ins Herz – Wallace Stroby

kalter schuss

(c) Pendragon

Ein Krimi mit einer starken weiblichen Hauptfigur? Moment, da muss ich kurz überlegen. Fällt mir spontan nur ‚Kalte Macht‘ von Jan Faber ein. Ok, vielleicht lese ich die falschen Krimis; umso besser, dass ich diesen hier gelesen habe.

Die Protagonistin ist die toughe Crissa Stone. Der Klappentext spricht von jung und attraktiv, das Bild müsst ihr euch selber bilden.

Wallace Stroby schmeißt uns direkt in die Handlung: wir steigen mitten in einem Banküberfall ein.

Drei Minuten nachdem sie durch den Haupteingang gekommen waren, hatte Crissa den Manager und die zwei Angestellten mit den Gesichtern auf den Boden, die Hände mit Kabelbindern auf den Rücken gefesselt.

Leider erweist sich die Beute als kleiner als erwartet. Da Crissa jedoch den Anwalt ihres Freundes, der im Süden des Landes im Gefängnis sitzt, bezahlen muss, und außerdem endlich das Haus kaufen möchte, auf das sie es schon so lange abgesehen hat, lässt sie sich direkt im Anschluss zu einem neuen Coup überreden. Eigentlich gar nicht ihr Ding. Normalerweise wird sowas gründlich und bis ins einzelnste geplant. Hier bleiben ihr nur wenige Tage Vorbereitung, dafür soll die Beute umso großzügiger ausfallen.

Eine Pokerrunde im großen Stil soll ausgenommen werden. Das läuft auch zuerst recht gut, bis einer ihrer Komplizen die Nerven verliert. Es fällt ein Schuss, der zu unvorhergesehenen Konsequenzen führt, denn der Erschossene ist der Schwiegersohn einer Unterweltgröße. Das Opfer darf selbstverständlich nicht ungerächt bleiben.

In der Folge sind Crissa und Komplizen also auf der Flucht vor mächtigen Gegnern, manifestiert in der Person von Eddie dem Heiligen. Doch bald muss Crissa zweifeln, ob der sich der Schuss wirklich nur aus einer Überreaktion ihres Komplizen heraus gelöst hat, oder war das Ganze von vornherein so geplant?!

Wallace Stroby ist hier als Auftakt der Stone-Reihe ein spannender und mitreißender Krimi gelungen. Der direkte Einstieg, die schnell vorangetriebene Handlung und natürlich vor allem die charismatische Protagonistin machen das Buch zu einem großen Lesevergnügen. Crissa Stone erinnert stark an den guten alten Parker von Richard Stark und das ist auch so gewollt, Stroby sieht die Crissa-Stone-Reihe (es liegen bisher im Original schon vier Teile vor, die Pendragon hoffentlich nach und nach ins Deutsche überträgt) als Tribut an die ‚alten Meister‘. Dass er allerdings eine Frau als Star seiner Reihe wählte, macht diese nur noch interessanter und hebt sie aus der Masse von ‚Männer-Reihen‘ heraus.

Der Pendragon Verlag hat dazu auch noch die passende Verpackung gefunden, das Cover erinnert an die bei Suhrkamp erschienenen Winslows, was mich natürlich direkt ansprach.

Beste Krimi-Unterhaltung ohne tiefenpsychologische Betrachtungen oder unnötige Folterei. Schnell, direkt, noir – perfekt.

ISBN 9783865324870

Erschienen im Pendragon Verlag, August 2015
Aus dem Englischen übertragen von Alf Mayer
Originaltitel: Cold shot to the heart
351 Seiten, Klappenbroschur

€ 15,99

Erhältlich auch als ebook.

Kategorien: Krimi, Nordamerikanische Literatur, pendragon | Schlagwörter: , , , , , , , , | 3 Kommentare

Das Haus der grauen Mönche (Teil 1: Das Mündel) – Jan Zweyer

(grafit)

(c) grafit

Mit den historischen Romanen ist das so eine Sache. Früher habe ich die richtig gerne gelesen, inzwischen fällt es leider immer schwerer, da was Lesbares zu finden. Zuletzt hatte ich mich an ‚Die Täuferin‚ versucht, das Buch allerdings nach der Hälfte abgebrochen. Die Charaktere haben mich genervt, die Geschichte ging nur langsam voran, alles ein bisschen zu aufgesetzt und mit großem Weltgeschehen aufgeladen. Und das sollte ich mir dann noch über zwei weitere Bücher antun? Äh, nein. Danke.

Gut, dass es ab und zu mal Ausnahmen gibt. Mehr zufällig bin ich auf ‚Das Haus der grauen Mönche‚ gestoßen. Erzählt wird die Geschichte eines Jungen, der unter der typischen Ungerechtigkeit des Mittelalters zu leiden hat. Seine Eltern sind für eine Wiese gestorben (ja!) und der Junge wächst erst bei einer Pflegefamilie auf und später dann im titelgebenden Haus der grauen Mönche. Doch auch unter den Brüdern sind ihm nicht alle wohlgesinnt. Genausowenig wie in der Stadt (das Buch spielt zum größten Teil in Hattingen, was aber eigentlich keine Rolle spielt; als Regio-Titel würde ich das keinesfalls bezeichnen, muss halt irgendwo spielen). Dort ist er natürlich dem Mörder seines Vaters und Verantwortlichen für den Tod seiner Mutter ein Dorn im Auge.

Gleichzeitig fühlen sich die Benediktiner vom Erstarken der Dominikaner bedroht und versuchen diese Macht zu beschneiden, auch indem sie ein Komplott stricken, um die Dominikaner aus Hattingen zu vertreiben. Allen voran hier ein Mönch, von dem man sich sagt, er hätte das Ohr des Papstes.

Jan Zweyer hat hier einen gelungenen Auftakt zu einer Trilogie geschrieben, die ich unbedingt weiterlesen will. Symphatische Hauptfiguren, äußerst unsympathische Bösewichte die Zweyer uns hier präsentiert und damit eine Geschichte erzählt über die Ungerechtigkeiten, denen die einfachen Leute im Mittelalter ausgesetzt waren, und teilweise noch heute sind. Enteignung und Vertreibung sind die wohl prominentesten, doch da hört es nicht auf. Sehr bildhaft führt er uns das Leben der Menschen im Mittelalter vor Augen, zum Teil auch sehr drastisch.

Kurzum, gute historische Unterhaltung ohne unnötige Neuer-KenFollett/NoahGordon-Etikett. Ich freue mich auf die anderen beiden Teile, denn lesbare historische Romane sind leider sehr dünn gesäht.

Danke an Jan Zweyer und den Grafit Verlag

Bibliografisches:

ISBN 9783894256197

Erschienen im Grafit Verlag, Juni 2015
446 Seiten, kartoniert

€ 12,00

Zum gleichlesen als ebook. Der 2.Teil ‚Freund und Feind‚, sowie der 3.Teil ‚Im Dienst der Hanse‚ sind in Vorbereitung.

Kategorien: Deutsche Literatur, Historischer Roman | Schlagwörter: , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Der letzte Polizist – Ben Winters

letzte polizist

(c) Heyne Verlag

‚Wieder ein Hänger!‘ denken alle, außer Detective Henry Palace. Ihm kommt die Sache komisch vor, auch wenn es stark nach Selbstmord aussieht. Und das wäre in Zeiten der Apokalypse auch nicht direkt abwegig.

Seit feststeht, das in Kürze der Asteroid 2011GV1, auch Maia genannt, auf der Erde einschlagen wird und nur noch der genaue Ort berechnet werden muss, häufen sich die Selbstmorde. Warum also sollte dieser hier keiner sein? Henry lässt die Sache jedoch nicht los und so macht er sich auf eigene Faust daran, die Sache aufzuklären. Ein Vorhaben, dass sich als nicht gerade einfach herausstellt, denn er ist offensichtlich so ziemlich der Einzige, der noch seiner Arbeit nachgeht. Um ihn herum ist die Gesellschaft längst in Auflösung begriffen. Wer sich nicht erhängt, erschießt oder im Drogenrausch abdriftet, der beschäftigt sich beispielsweise mit Aktmalerei in der Provence, segelt um die Welt oder fährt NASCAR-Rennen. Denn wenn das Ende naht, macht jeder das, was er schon immer mal machen wollte.
Für Henry Palace ist das: Verbrechen aufklären. Denn damit ist sein größter Wunsch in Erfüllung gegangen – er ist ein Detective in der Abteilung Erwachsenenkriminalität. Und das trotz seines jungen Alters und der fehlenden Erfahrung. Der Asteroid macht’s möglich.

Und genau das tut er dann auch, alleine zwischen lauter Verrückten, Depressiven, Jesus-Freaks und langsam abdriftenden Kollegen. Das ist eine ebenso unterhaltsame wie spannende Lektüre und am Ende ist es dann doch nicht so, wie man dachte.
Dieser Krimi, auch wenn er im Prinzip ein klassischer ist (Leiche-> Wer war’s?) hat halt eben das gewisse Etwas. Und das heißt hier: Apokalypse.

‚Der letzte Polizist‘ war eher eine Zufallsentdeckung; klang ganz interessant, stand dann aber lange ungelesen im Regal. Zu Unrecht! Umso mehr freute ich mich gerade, als ich entdeckte, dass Mr. Ben Winters sogar noch zwei Fortsetzungen geschrieben hat.

Hell yeah! Apokalypse now!

 

Bibliografisches:

ISBN 9783453534513

Erschienen im Heyne Verlag, Dezember 2013
Aus dem amerikanischen Engllisch übertragen von Peter Robert
Originaltitel: The Last Policeman
349 Seiten, kartoniert

€ 8,99

Auch erhältlich als ebook und in der englischen Originalausgabe. Auf Englisch auch schon zu haben: Countdown City (Pt.2) und World of Trouble (Pt.3).
(Die Links gehen hier mal alle zum ebook, da da wenigstens Bild und Beschreibung eingebunden sind. Gibt’s aber auch auf Papier.)

 

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Spademan – Adam Sternbergh

spademan

Heyne Hardcore

Was für ein Buch!  Und dabei braucht es nicht einmal viele Zutaten: ein radioaktiv verseuchtes New York, ein Mann mit einem Teppichmesser in der Schuhsohle und ein vorerst klarer Auftrag.

Die Stadt, die einst der Big Apple war, ist jetzt nicht mehr als ein faules Fallobst. Nach diversen Bombenanschlägen, darunter einer schmutzigen Nuke am Times Square, haben viele die Stadt verlassen. Die Zurückgebliebenen teilen sich grob in zwei Gruppen: die Plebs auf den dreckigen, unsicheren Straßen. Und die (im wahrsten Sinne des Wortes) Oberschicht, welche die schwer bewachten Penthouses der Stadt bewohnt und dort zum großen Teil als Gemüse in interaktiven Betten vegetiert – eingeklinkt in eine schöne neue Welt, die sogenannte Limnosphäre.

Aus der ersten Gruppe kommt unser Held! Spademan. Einmal Müllmann, immer Müllmann. Nur der Müll ist jetzt anderer: Früher entsorgte er alles, was die Wegwerfgesellschaft so wegwarf, heute entsorgt er Menschen, die irgendwem überflüssig geworden sind. Ein Anruf genügt und die Sache ist erledigt.
Die einzige Grenze, die sich dieser Müllmann gesetzt hat: keine Kinder! Und zack, gibt es genau damit natürlich ein Problem bei seinem neuesten Auftrag.

Neben dem Spademan fristen noch andere zerrüttete Personen in diesem düsteren New York ihr Dasein: Computer-Junkies, virtuelle Erzengel, abgedrehte Fernsehpriester und und und

Spademan ist sicher eine düstere Dystopie (Düstopie gewissermaßen), ein Stück Science Fiction Literatur à la Bladerunner, Matrix etc., soweit jedenfalls die Grundstimmung des Buches. (Ich bin sicher, dass es da auch mal Tag war, ja ich meine mich an irgendeine Szene mit Sonnenaufgang zu erinnern, aber für mich war es da die ganze Zeit über Nacht!)
Doch trotzdem ist das Buch auch ein großer Lesespaß, gewürzt mit einer ordentlichen Prise 20.Jahrhundert-Nostalgie. Heyne-Hardcores Finest, möchte man zu diesem Buch sagen!

Ein scheinbar lockerer Typ, dieser Spademan, der doch eine unglaubliche Last aus der Vergangenheit mit sich trägt. Wo andere zerbrechen, bricht er nur die nächste Klinge vom Teppichmesser.

Adam Sternbergh zog mich sofort in seinen Bann, ebenso wie MyCrimeTime und die Krimimimi, und sicher auch euch – also Teppichmesser griffbereit und ran an den Spademan. Ihr werdet es nicht bereuen.

 

Bibliografisches:

ISBN 9783453268883

Erschienen im Verlag Heyne Hardcore, März 2014
Aus dem Englischen übertragen von Alexander Wagner
Originaltitel: Shovel ready
303 Seiten, kartoniert

€ 14,99

Auch erhältlich als ebook und zum Hören.

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Das Attentat – Loïc Dauvillier und Glen Chapron

Attentat

Carlsen Verlag

Puh! Am Ende dieses Buches musst du erstmal tief durchatmen und was ganz anderes machen.

Dies ist die Geschichte von Amin Jaafari. Amin Jaafari ist Chirurg an einer Klinik in Tel Aviv, er ist Israeli und er ist Palästinenser. In einem Land wie Israel gehört er damit offensichtlich weder zu den Einen, noch zu den Anderen.
Trotz allem führt er ein gutes Leben, hat Freunde ein schönes Zuhause und fühlt sich wohl. Bis zu dem Tag, an dem das titelgebende Attentat verübt wird.

In einem Restaurant sprengt sich ein Attentäter in die Luft und nimmt 19 Menschen mit in den Tod, unzählige werden verletzt. Amin hat gerade Schicht im Krankenhaus und ist einer der ersten, die sich um die Verletzten kümmern.
Als er übermüdet und ausgelaugt nach seiner langen und blutigen Schicht nach Hause fährt, wird er von einer Polizeikontrolle aufgehalten, letztlich jedoch durchgewinkt. Daheim fällt er todmüde ins Bett, wird allerdings nach nur kurzer Zeit vom Telefon aus dem Schlaf gerissen und ins Krankenhaus zurückbeordert. Dort soll er die Leiche seiner Frau identifizieren, die er bei der Großmutter wähnte.

Es stellt sich heraus, dass seine Frau für das Attentat verantwortlich gemacht wird und natürlich wird auch Amin eine Rolle bei dem Ganzen zugewiesen, man beschuldigt ihn der Mittäterschaft.

Für Amin bricht seine ganze Welt zusammen. Er glaubt nicht an die Schuld seiner Frau, wie soll man sich so in einem Menschen täuschen können? Wie soll es möglich sein, das er nichts von einer derartigen Radikalität seiner Frau mitbekommen hat? Lange wird er auf der Polizeiwache verhört und schließlich doch frei gelassen, da ihm keine Mitschuld nachgewiesen werden kann.

Doch sein Zuhause ist jetzt gefährliches Terrain. Er wird von den Kindern der Nachbarschaft als Terrrorist und Verräter beschrien und von einigen jüdischen Nachbarn sogar auf offener Straße zusammen geschlagen. Daraufhin flüchtet er sich in die Wohnung einer Freundin und versucht mit deren Hilfe wieder auf die Beine zu kommen.

Im Chaos seines verwüsteten Hauses findet er Tage später einen Brief von seiner Frau, den diese vor ihrem Tod aus Bethlehem abgeschickt hat und in dem Sie ihn um Verzeihung für ihre Tat bittet.
Amin macht sich mit der Freundin auf den Weg nach Bethlehem, denn er will auf eigene Faust herausfinden, wie seine Frau da hineingeraten ist, wie sie ohne sein Wissen sich so von ihm wegbewegt hat. Dort ist er allerdings alles andere als willkommen und seine Nachforschungen stellen sich als lebensgefährlich heraus.

Wie ich schon im einführenden Satz andeute, ist das alles andere als leichte Kost. Es ist die Geschichte eines Mannes, der an seinem Lebensentwurf zweifelt. Seine Suche nach dem Fehler, auf den Spuren seiner verstorbenen Frau und den Menschen, die sie zu der gemacht haben, als die sie letztendlich aus dem Leben ging. Die Reise eines Mannes zu den offenen Wunden eines Landes, in dem der Hass leider inzwischen tief verwurzelt ist – wo es doch das heilige Land sein soll. Ein Land in dem es unsichtbare Grenzen gibt und leider auch allzu sichtbare, die das Land zerschneiden, die Menschen trennen.

Bibliografisches:
ISBN 9783551782502

Erschienen im Carlsen Verlag, Februar 2014
Aus dem Französischen übertragen von Ulrich Pröfrock
Szenario von Loïc Dauvillier; Zeichnung und Farbe von Glen Chapron
Originaltitel: L’Attentat
160 Seiten, gebunden

€ 18,90

Dieses Buch basiert auf dem Roman ‚Die Attentäterin‘ von Yasmina Khadra, der auch schon verfilmt wurde.

Kategorien: Belletristik, Comic, Geschichte, Graphic Novel, Politik | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Duell – Arnaldur Indridason

duell

Bastei Lübbe

Zur Hochzeit des kalten Krieges kommt es in Reykjavík zu einem Stellvertreterkrieg der besonderen Art: der Russe Boris Spasski soll gegen den US-Amerikaner Bobby Fischer im Schach antreten. Beide sind zu dieser Zeit die besten ihrer Disziplin und es geht natürlich um einiges mehr als nur den Schachweltmeistertitel.

Kurz vor dem Duell wird in einem kleinen Kino ein Junge erstochen, der dort mit seinem Kassettenrekorder den Film aufzeichnete (nein, es war kein Vertreter der Filmindustrie), aus persönlichem Vergnügen. Der Junge mochte es, sich das Band zuhause nochmals anzuhören und den Film vor seinem inneren Auge wiederaufleben zu lassen.

Kommisar Marian Briem ermittelt in der Sache und stößt zunächst auf verschiedene Spuren. Die Tasche des Jungen taucht im Wagen eines stadtbekannten Säufers auf, doch der Rekorder bleibt verschwunden. Am Tatort wurden russische Zigaretten gefunden, doch sind auch  wirklich Russen in den Fall verwickelt?

In der angespannten Situation des großen Duells auf schwarzweiß-kariertem Schlachtfeld, in einer Stadt, auf die sich nicht nur der Blick der Welt richtet, die außerdem voll von russischen und amerikanischen ‚Handelsattachés‘ ist, deckt Briem Lage um Lage des Falles auf und, man möchte beinahe sagen – natürlich – stellen sich am Ende politische Verwicklungen heraus.

Bisher kannte ich noch keines seiner Bücher, doch ‚Duell‘ macht Lust auf mehr. Arnaldur (im Buch duzen sich auch immer alle, daher übernehme ich das mal) ist ausgewiesenermaßen der erfolgreichste isländische Krimiautor. Das kann ich mangels Vergleich weder bestätigen, noch widerlegen. Auf jeden Fall macht dieses Buch hier durchaus Spaß und ist dabei durchgehend spannend. Ein klassischer Krimi mit politisch-geschichtlichem Hintergrund, optimale Unterhaltung mit ein bisschen Mehrwert.

Besonders haben es mir die beiden Ermittler angetan, der etwas schrullige Briem, der schon mal auf dem Sofa in seinem Büro ein Nickerchen macht, und sein Partner Albert, der mit Bart und langen Haaren quasi einen Vorzeigehippie abgibt. Überaus sympathisch, die beiden. Da ich ‚Duell‘ nicht gelesen, sondern gehört habe, tat da sicher auch die Intonation von Wolfgang Kreye ihren Teil dazu. Kann ich im Übrigen nur empfehlen. Herr Kreye hat mich für’s Hörbuch-Hören begeistert. Leider liest er ja aber nicht jedes…

Dies ist außerdem wohl der Start einer neuen Reihe mit eben jenen beiden und da freue ich mich jetzt  schon auf die Fortsetzung.
Immerhin bieten die 70er Jahre mal eine andere, durchaus reizvolle Krimikulisse.
Gut, dass man auch längst etablierte Autoren noch neu für sich entdecken kann. Das ist das schöne am Literaturbetrieb.

Bibliografisches:

ISBN 9783785724835

Erschienen im Lübbe Verlag, Januar 2014
Aus dem Isländischen übertragen von Coletta Bürling
Originaltitel: Einvígid428 Seiten, gebunden

€ 19,99

Auch erhältlich als ebook und zum Hören.

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Straße des Todes – Robert Crais

Taken

Heyne Verlag

Ein Buch, wie geschaffen für alle Fans von Don Winslow, Roger Hobbs und Sam Hawken. Ich zähle mich eindeutig dazu und bekenne mich als ‚border noir‘-Fan.

Wie auch die genannten, schreibt Crais Geschichten aus dem Grenzgebiet USA-Mexiko. Es geht um Migranten die vom Süden in den Norden wandern. Doch sind hier nicht nur Südamerikaner unterwegs, wie man vielleicht meinen sollte. Inzwischen nutzen auch andere Gruppen diese Grenze, um in den verheißungsvollen amerikanischen Norden zu gelangen.
Doch geht es hier inzwischen nicht nur um persönliches Glück, sondern das Ganze ist auch ein Geschäftsfeld in dem sehr viel Geld bewegt wird.

Wer hier zwischen die Fronten gerät, dem soll es nicht gut ergehen – und genau das passiert Krista und Jack. Nachdem sie eine Grillparty in der Wüste veranstaltet haben und sich die Freunde in die Stadt verabschiedet haben, bleiben die beiden allein zurück. Ein frisch verliebtes Paar unter dem endlosen Sternenhimmel. Könnte jetzt romantisch werden, doch plötzlich taucht ein Lastwagen aus der Nacht auf, dem viele viele Menschen entsteigen. Sie wähnen sich im ersehnten Norden und in Freiheit, doch urplötzlich tauchen bewaffnete Männer mit Jeeps auf, stecken die Leute wieder in den LKW und schnappen sich auch Krista und Jack, in dem Glauben, dass diese ebenso dazugehören.

Eine knappe Woche später wird der Detektiv Elvis Cole von Kristas besorgter Mutter beauftragt, die Tochter zu finden. Was sich daraus entwickelt, hat wohl auch der Ex-Söldner Cole nicht geahnt. Er wollte den Auftrag sogar erst ablehnen.
Doch als er zu ermitteln beginnt, öffnet er eine Büchse der Pandora: Eine Lawine aus Entführungen, Menschenhandel auf globaler Ebene, Misshandlung, Zwangsarbeit und Mord soll über Cole und seinen beiden Kumpanen niedergehen.

Ein wirklich unglaublich spannender Krimi, Page-Turner erster Güte; definitiv nichts für schwache Nerven, aber am Ende weiß man, dass man hier richtig gut unterhalten wurde und hat auch direkt Lust auf mehr. Gut, dass es von Crais noch so einiges mehr gibt. Im Juli 2014 erscheint schon der nächste Band: Das Gesetz des Todes.

Hier noch ein empfehlenswertes Interview zu ‚Straße des Todes‘, anlässlich des Erscheinens.

Bibliografisches:

ISBN 9783453437463

Erschienen im Heyne Verlag, November 2013
Aus dem Englischen übertragen von Jürgen Bürger
Originaltitel: Taken
412 Seiten, kartoniert

€ 9,99

Auch erhältlich als ebook und in der Originalausgabe.

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Django Unchained – Quentin Tarantino u.A.

django

Eichborn Verlag

Es gibt tatsächlich Leute die Django Unchained noch nicht gesehen haben. Ja, ich bin einer davon.
Doch es müssen ja nicht immer bewegte Bilder sein. So wie in diesem Falle. Kurz vor Weihnachten im Eichborn Verlag erschienen, kann diese Graphic Novel sogar noch mit einem echten Plus aufwarten: es ist gewissermaßen der Directors Cut. Gnadenloß und ungeschnitten (gibt es bei Tarantino-Filmen eigentlich Jugendschutz?!). Wie Tarantino im begleitenden Vorwort verlautet, handelt es sich hierbei wirklich um das komplette Drehbuch, welches aus Zeitgründen – der Film würde sonst an die vier Stunden dauern – zusammengekürzt wurde.
Da Tarantino selbst ein großer Comic-Fan ist, lag die Umsetzung auf diesem Wege auf der Hand. Und es ist ein opulentes Buch daraus geworden. Neben der Einleitung vom Meister höchstselbst bietet es am Ende auch noch 15 Seiten Bonumaterial, mit Hintergrundinformationen zu den Zeichnungen, Zeichnern und einigen Cover- und Filmplakatentwürfen.

Ja, Zeichner. Das Buch ist in sieben Teile gesplittet, die von drei verschiedenen Zeichnern umgesetzt wurden. Den Großteil hat dabei R.M. Guéra geleistet. Die Teile 1, 2, 4 und 7 gehen auf seine Kappe; Teile 3 und 6 wurden von Denys Cowan gezeichnet und Teil 5 von Danijel Zezelj. Diese Aufteilung ist mir am Anfang nicht aufgefallen, doch sobald man bei Teil 5 ankommt, ist der Unterschied wie ein Schlag mit der Peitsche ins Gesicht 😉

Noch kurz zur Geschichte: In einer nicht allzu fernen, jedoch dunklen Vergangenheit in Nordamerika. Django ist Sklave und auf dem Weg zu seinem neuen Besitzer, mit einer Gruppe anderer Sklaven und den Sklaventreibern. Plötzlich taucht Dr. King Schultz auf, ein ehemaliger Zahnarzt aus Düsseldorf, der seinen Lebensunterhalt mit der Kopfgeldjagd verdient. Schultz will Django kaufen, da nur dieser ihm zu einem begehrten Kopfgeld verhelfen kann. Nach kurzem Scharmützel sind die Sklaven mehr oder weniger frei und Schultz reitet in Begleitung von Django davon.
Nur als Hilfe für diesen einen Fall gedacht, entwickelt sich zwischen den beiden so etwas wie Freundschaft, oder doch zumindest das Verhältnis Schüler-Lehrer. Denn Django erweist sich als Naturtalent in Sachen Kopfgeldjagd.
Wie Schultz bald erfährt, ist es Djangos größter Wunsch, seine Frau, die ebenfalls als Sklavin gehalten wird, aber von ihm getrennt wurde, wiederzufinden. Da sich das eine gut mit dem anderen verbinden lässt, begeben sich die beiden also auf die Suche. Und hinterlassen einen Pfad des Blutes (natürlich aber immer der gerechten Sache verschrieben).

In Ermangelung des cineastischen Genusses, kann ich nur sagen: das Buch macht mindestens ebensoviel Spaß! Wenn nicht sogar noch mehr, denn man hat ja zusätzlich noch die Möglichkeit, verschiedenen Zeichner am Werk zu sehen und damit verschiedene Darstellungsweisen der Charaktere.
Die Darstellungen liegen irgendwo zwischen klassischem Westerncomic und Superheldenheft mit einer Prise Splatter, natürlich aber ein Stückchen edler, da in Buchform und mit großartigem Eyecatcher-Cover. Der Eichborn Verlag hat hier wirklich einiges vorzuweisen, denn das Buch kommt nicht im normalen Graphic-Novel-Einband daher, sondern im edlen Schwarz mit rotem Schutzumschlag.

Kurz: Tarantino auf Papier. Erstens: mal was ganz anderes. Und Zweitens: Großartig!

Bibliografisches:

ISBN 9783847905387

Erschienen im Eichborn Verlag, Dezember 2013
272 Seiten, gebunden

€ 19,99

Kategorien: Action, Comic, Graphic Novel, Historischer Roman, Krimi, Nordamerikanische Literatur, Thriller, Verfilmung, Western | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

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